Umfrage : FDP fällt nach Niedersachsenwahl unter Fünf-Prozent-Marke

Umfrage
FDP fällt nach Niedersachsenwahl unter Fünf-Prozent-Marke

Das überraschend starke Abschneiden der FDP bei der Niedersachsenwahl hilft der Partei kaum. In einer Umfrage landet sie bundesweit bei nur vier Prozent. Die SPD kann hingegen zulegen.
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BerlinDie SPD hat in der jüngsten INSA-Umfrage für die "Bild"-Zeitung leicht zugelegt. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen die Sozialdemokraten auf 29 Prozent, das ist ein Punkt mehr als in der Vorwoche. Die FDP verliert dagegen einen Prozentpunkt und würde mit vier Prozent den Wiedereinzug in den Bundestag verpassen.

Stärkste Kraft wäre nach wie vor die Union, die erneut 40 Prozent erreicht. Die Grünen bleiben nach der am Dienstag vorab veröffentlichten Umfrage bei 15 Prozent. Die Linkspartei kommt erneut auf sechs Prozent. Nicht ins Parlament kommt der Erhebung zufolge die Piratenpartei, sie verliert einen Punkt auf zwei Prozent.


Kommentare zu "FDP fällt nach Niedersachsenwahl unter Fünf-Prozent-Marke "

Alle Kommentare
  • selbst wenn die FDP mit 3-4% untergeht, ändert es nichts an der Tatsache, dass alles den Bach runtergeht. bis zur Wahl werden wir allerdings täglich die steigenden Umfragewerte anhören müssen mit den wir regelrecht gequält werden.

  • @spacewalker: Die FDP Wähler sind typischerweise diejenigen, die (vielleicht auch Ihren?) Hartz IV Satz bezahlen und auch vermutlich eine Hauptlast am Steueraufkommen begleichen. Sie sollten daher vorsichtig sein, diese Leute pauschal zu diffamieren. Sozialdemokraten etc. werden in der Beite keine Unternehmen gründen, sehr wohl aber welche drangsalieren im Namen einer absonderlichen Gerechtigkeits- und Ordnungsvorstellungen. Und wenn Sie Ärzte als "unsozial" einstufen wollen, dann ist Ihnen kaum zu helfen - wer bitte, wenn nicht diese und selbstverständlich ähnliche Berufsstände, haben sich bewusst für eine soziale Aufgabe entschieden? Wenn Sie nicht gerade gratisarbeitender Mitarbeiter der Heilsarmee sind, stehen Ihnen solche (undurchdachten) Kommentare nicht zu. Aber gehen Sie ruhig schön links wählen, Ihr gutes Recht. Respice finem: kostet Ihren Arbeitsplatz.

  • @merkle

    Die Rechtsanwälte, Steuerberater, höheren Beamte, Hoteliers, Ärzte, Apotheker, Architekten, Großbauern, Unternehmensberater, Steuerberater....usw
    werden sich freuen.
    "Es schadet meiner Mutter garnichts, wenn mich die Schuhe drücken. Warum kauft sie mir welche, die zu klein sind."
    Eine sehr kindliche Einstellung

  • Wenn man die rot-grüne Sozialverräterschaft sieht, bleibt Schwarz-Gelb das kleinere Übel. Warum sollten Millionen vergraulte Stammwähler der Roten und Grünen zurückkehren? Es gibt keine neuen Antworten, nur, dass man den Familien noch mehr ans Leder gehen will. Somit wähle ich extra die FDP. Im September wird abgerechnet. Oder glaubt überhaupt noch einer, dieser Steinbrück könnte unser Land retten? Er ließ sogar die WestLB untergehen.

  • jahhhhwooohhhl

    aber sie hat vergessen miteinander und mit
    anderen zusammen zu arbeiten.

    Jedermann ein Einzelkämpfer -dort-
    das ist zuviel Liberalität
    und auch zuweit kretinierter Republikanismus

  • Ich mag es bald nicht mehr lesen; da sollen die "Vereinigten Lobbyisten der Betuchten", auch bekannt als FDP, angeblich Schwierigkeiten haben über die Fünfprozenthürde bei der nächsten Bundestagswahl zu kommen. Noch einmal ganz langsam zum Mitschreiben: natürlich kommt die FDP in den nächsten Bundestag. Denn die Anzahl der Wähler, die von diesen Lobbyisten vertreten werden, beträgt deutlich mehr als 5Prozent. Wenn sich diese Mitbürger auch sonst hezlich wenig um unser "Gemeinwesen" scheren, stehen sie bei der Wahl alle auf der Matte. Allen voran die Ärzte! Das lehrt einfach die Erfahrung.

  • „Es ist nicht der erste populistische Angriff auf die EU-Beamtenschaft - in der auch nicht alles zum Besten ist, eben wie in jeder Beamtenschaft. Brisant ist aber, dass die Zahlen, wonach Bundeskanzlerin Angela Merkel weniger verdient als Tausende EU-Beamte, genau dann veröffentlicht werden, wenn über den nächsten großen EU-Haushalt der Jahre 2014 bis 2020 verhandelt wird.“ (C.Gammelin,ZEIT)
    Was ist daran Brisant? Überall werden die Staatsausgaben reduziert, nur die EU will nicht reduzieren, sondern sogar mehr. Das ist die eigentlich brisante Botschaft! Sie zeigt wie sehr die Brüsseler Eurokraten noch neben der Spur laufen. Wir bräuchten wöchentlich einen Cameron-Aufruf, um diesen „EU-Leuten“ zu zeigen, wer die Steuereinnahmen erwirtschaftet. Nämlich wir, die europäischen Bürger! Und wir sagen euch Barrosos und Rompuys, spart endlich, so wie wir auch!

  • Korruption in Europa auf Kosten Deutschlands

    Sie sind ein kleiner Schalk

    Deutsche Konzerne waren dann ihrerseits niemals an der Korruption
    in Europa tätig.
    Deutsche betrügen die EU nie.
    Warum sollten sie dies auch tun.
    Mit der Fackel der Deutschen Leitidee,
    ich weiß nicht.

  • Die FDP ist und bleibt die einzige liberale Partei. Leider. Mindestens eine mehr von Format (!) täte diesem Land gut. Stattdessen haben wir nur noch links orientierte technokratische Parteien, mal mehr oder weniger. Das führt langfristig zum Abstieg. Die Leistungsträger werden dieses Land bei fortschreitender Enteignung irgendwann verlassen (müssen).

  • Lustig,

    und dafür ist dann die Bestrafung, daß wir zukünftig am besten
    15 Kleinparteien am mitregieren haben?

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