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Diskussion: Kommentare zu: FDP fällt nach Niedersachsenwahl unter Fünf-Prozent-Marke

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 05.02.2013, 08:20 UhrWilli

    Das Absinken der FDP in die (vorübergehende?) Bedeutungslosigkeit wurde durch das Wahlergebnis in Niedersachsen eher beschleunigt. Die Wähler haben erkannt, dass knapp 10% der Stimmen für eine FDP, die nach der Wahl als kleine nichts zu melden hat, Verschwendung sind.
    Die Art und Weise, wie sich die FDP scheinbar geschlossen hinter ihren Herrn Brüderle stellt, lässt jede innere Erneuerung vermissen.
    Für Wähler, die genau hinschauen wird die FDP vorläufig nicht mehr wählbar sein.

  • 05.02.2013, 10:13 UhrRed_Hot_Chili

    Da es genug taktische Wähler aus der Union geben wird, die bei der kommenden BTW die FDP wählen werden, sehe ich gedanklich die FDP bei 4+3=7% und die Union bei 40-3=37%.

    Warum ist so schwierig, Wahltaktik in repräsentativen Umfragen zu erkennen? (siehe Niedersachsen) Fällt die Entscheidung "Doch FDP" erst in der Wahlkabine oder warum wird bei der Befragung bewusst nicht ehrlich geantwortet? Schämt man/frau sich, CDU-Anhänger zu sein aber dann doch bei der FDP das Kreuz zu machen, um der "gemeinsamen Sache" zu dienen?

    Dazu gibt es doch keinen Grund. Wer die Fortführung der Schwarz-Gelben Regierung wünscht und darum die FDP sicher im Parlament haben will, macht nach meiner Ansicht nichts Ehrenrühriges.

    ....

    Es sieht nach einer großen Koalition aus.



    • 05.02.2013, 10:57 UhrBlackout



      KEIN CDU-Wähler wird nochmal so blöd sein und der FDP seine Stimme wählen!

      Wozu auch? Eine Partei ändert sich doch nicht, weil sie den Einzug in ein Landesparlament geschafft hat. Die FDP hat sämtliche Glaubwürdigkeit verspielt.

      Ob Brüderle oder Lindner bzw. Greis oder Milchbubi - die FDP ist in Deutschland überflüssig.

      Brüderle hat seinen Machtkampf mit Rösler verloren und die FDP ist wieder einmal mit sich selbst beschäftigt.

      1. Leistungsträger sucht man in der FDP vergeblich.
      2. Ein glaubwürdiges Programm ebenfalls Fehlanzeige.
      3. Koalitionsfähigkeit ein Fremdwort für die FDP.

      Beispiele gibt es haufenweise.

      In der FDP sitzen Politiker, die wie die Made im Speck "vollgefressen" und "fett" durch Diäten, sämtlichen Bezug zum Wahlauftrag verloren haben. Daran muss ich leider jedes Mal denken, wenn ich Dirk Niebel sehe.

  • 05.02.2013, 10:24 UhrRene

    Ich verstehe nicht, wie Leute Parteien wählen würden, die deutsches Steuergeld direkt ins Ausland überweisen. Als ob HartzIV-Empfänger plötzlich arbeiten gehen, nur weil man ihnen das Geld schneller und noch mehr davon überweist...Diese Logik erschließt sich mir nicht.

  • 05.02.2013, 10:40 UhrDrin_oder_nicht

    NRW und Holstein schon vergessen? Noch stärker als die FDP ist nach der letzten Wahl die Glaubwürdigkeit von Umfragen gesunken.

  • 05.02.2013, 11:32 Uhrhagadi

    ABWARTEN!

    Die richtige Bestrafung der großen Parteien kommt erst bei der Bundestagswahl! Sie haben Deutschland vor die Wand gefahren mit ihrer EURO-Schuldenpolitik und dürfen keine Gelegenheit bekommen Deutschland noch weiter abzuschaffen.
    Korruption in Europa auf Kosten Deutschlands muss ein Ende haben - weg mit dem EURO! Zurück zur Selbstbestimmung und Selbstverwaltung. Schaffung EINES Alterssicherungssystem für alle -mit gleichen Rechten und Pflichten für Rentner und Pensionäre - weg vom Zweiklassensystem.

    • 05.02.2013, 11:39 Uhrlichtenberg

      Lustig,

      und dafür ist dann die Bestrafung, daß wir zukünftig am besten
      15 Kleinparteien am mitregieren haben?

  • 05.02.2013, 11:35 Uhrlichtenberg


    Es sieht nach einer großen Koalition aus.

    richtig

    und wer hats in dem FaLL VERGEIGT

    Inhalte auf diese Frage führen bestimmt auf Ergebnisse

  • 05.02.2013, 11:45 Uhrchance

    Die FDP ist und bleibt die einzige liberale Partei. Leider. Mindestens eine mehr von Format (!) täte diesem Land gut. Stattdessen haben wir nur noch links orientierte technokratische Parteien, mal mehr oder weniger. Das führt langfristig zum Abstieg. Die Leistungsträger werden dieses Land bei fortschreitender Enteignung irgendwann verlassen (müssen).

    • 05.02.2013, 12:03 Uhrlichtenberg

      jahhhhwooohhhl

      aber sie hat vergessen miteinander und mit
      anderen zusammen zu arbeiten.

      Jedermann ein Einzelkämpfer -dort-
      das ist zuviel Liberalität
      und auch zuweit kretinierter Republikanismus

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