Umfrage

FDP rutscht wieder unter 5 Prozent

Offenbar gelingt es der FDP nicht, in der Euro-Krise ein klares Profil zu zeigen. Die Liberalen rutschen in einer aktuellen Wahlumfrage wieder unter fünf Prozent. Von den schwachen Werten profitiert die Opposition.
12 Kommentare
Vizekanzler Philipp Rösler (FDP). Quelle: dapd

Vizekanzler Philipp Rösler (FDP).

(Foto: dapd)

BerlinDie FDP ist einer aktuellen Emnid-Umfrage zufolge wieder um einen Punkt auf vier Prozent abgesackt. Dagegen konnte die CDU/CSU der Umfrage für die „Bild am Sonntag“ zufolge um einen Punkt auf 36 Prozent zulegen.

Die SPD blieb demnach unverändert bei 29 Prozent. Die Grünen mussten einen Punkt abgeben und kamen auf zwölf Prozent. Die Piraten erhielten unverändert acht Prozent. Die Linke legte einen Punkt auf sieben Prozent zu.

SPD und Grüne liegen damit zusammen mit 41 Prozent weiterhin vor Union und FDP, bleiben aber weit von einer parlamentarischen Mehrheit entfernt. Rechnerisch möglich wären eine große Koalition sowie ein Bündnis von Union und Grünen. Emnid befragte vom 19. bis 25. Juli insgesamt 2.333 Bürger.

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12 Kommentare zu "Umfrage: FDP rutscht wieder unter 5 Prozent"

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  • Da merkt man wieder mal, dass es nur darauf ankommt,
    wer die Umfragen wo macht (hier Emnid)
    Forsa kam ja auf einen Vorsprung der schwarz gelben Regierung.
    Hier wird offensichtlich manipuliert und darauf gehofft, dass viele Bürger
    lieber zu den Gewinnern zählen.
    Gerade wenn eine Partei wie die FDP um die 5 % Hürde liegt, könnten eine paar Hundert
    Wähler 2013 bei der Bundestagswahl den Ausschlag geben!
    Tja moderne PR Arbeit, hoffentlich fällt das nicht nur mir auf auf!
    Mit sonnigen Grüßen
    Werner Thoma

  • Sie sollten vielleicht noch andere Zeitungen lesen! Unter "Regierung fördert Verkaufsübungen für Ärzte" können Sie nachlesen wie die FDP im Gesundheits- und Wirtschaftsministerium dafür sorgt, dass dem gesetzlich Versicherten das Geld aus der Tasche gezogen wird.


    Gehen derzeit die 10 EUR Praxisgebühr noch an die gesetzlichen Krankenkassen, sollen diese künftig für zusätzliche Leistungen bei den Ärzten bleiben.

  • Die FDP ist einer aktuellen Emnid-Umfrage zufolge wieder um einen Punkt auf vier Prozent abgesackt! (Zitat)
    Kein Wunder - man darf halt nicht nur passive Politik machen- sondern die Aktivität ist gefragt. Was wäre, wenn eine Partei die Reaktivierung der DM parallel verlangt. Die DM ist immer noch gültig übrigens, wenn jemand einen Koffer voller DM findet, muss die Bundesbank die Scheine annehmen und in Euro wechseln. Genauso gut, könnte man eine parallele Buchführung für die DM bei den deutschen Banken aufmachen. Wer will kann also Euro sofort in DM umtauschen und im Überweisungsverkehr damit arbeiten. Der Umtauschkurs muss der freien Marktwirtschaft überlassen bleiben. Die EZB kann zwar in eine Euro Inflation fallen aber sich nicht mehr dann an einem DM Fundus „Geld zurück holen wollen“. Die nächste Entwicklung wäre den Euroverkehr auszudünnen, das heißt Gehälter gleich in DM dem Steuerzahler -auf Wunsch- zu überweisen usw. Was die FDP betrifft, die muss halt konsequent für Projekte stehen und vor der nächsten Bundestagswahl sich wagen, die Koalition rechtzeitig aufzukündigen, wenn sie ihre Vorstellungen, welche auch immer diese sind, von der CDU ignoriert werden.

  • Liberale Sozialisten oder sozialistische Liberale wie die FDP sie verkörpert braucht kein Mensch.

    Die Hauptklientel der FDP lebt übrigens im realen Gebühren- oder Stände-Sozialismus.

    Wenn sich die FDP vom ihrer sozialistischen Utopie dem Brüsseler Superstaat mit seiner Zwangswährung Euro trennen würde, wären zweistellige Werte in kürzester Zeit gar kein Problem.

    Der liberale Aufbruch weist den Weg...

    Eine deutsche Tea-Party wäre auch nicht schlecht...

  • Die Euro-Begeisterung und die Zustimmung der partei zu den Rettungsschirmen erklärt die mangelde Attraktivität der FDP. Wenn die freien Wähler bundesweit antreten, ist es um die FDP endgültig geschehen. Frank Schäffler sollte dann vielleicht die Seiten wechseln.

  • Die FTP hätte ein klares Profil gegen den ESM und den ganzen Rettungswahnsinn zeigen können.

  • Das ist doch kein Wunder.
    Kein klares Profil in der Euro-Krise
    Der letzte Schwachsinn war das mit den Apotheken und Verteuerung der Medikamente, wohlwissend, dass dann die Versicherten wieder mehr zahlen müssen
    Dann der Unsinn mit dem Ehegatensplitting für Schwule und Lesben.
    Haben wir momentan keine anderen Probleme als solch einen Blödsinn?
    Anstatt Ehegattensplitting ganz abzuschaffen und ein Familiensplitting daraus zu machen
    Aber wo halt nur noch grüne Jungs am Werke sind ohne jede Lebenserfahrung, kann doch nichts gedeihen
    Die glauben halt, wenn sie sich mit 30 in den Nadelstreifenanzug zwängen, sind sie wer.
    Ihr Nichtwissen kaschieren sie dann durch Überheblihkeit.
    Gilt aber leider für andre Parteien auch.
    Deutschland hat fertg - ist wie Flasche leer

  • Offensichtlich um ein ganzes Prozent, was haben die denn alles so falchs gemacht, diese neo-liberale Kaste? So gesehen, werden wir alsbald in der Partei einen sogenannten Minahme-Effekt erleben.

  • Die FDP hat mit Ihrer kritischen Position zum Verbleib Griechenlands in der europäischen Währungsunion nicht 5 % sondern 20 % der Wählerstimmen verdient, falls die Partei auch endlich zu Ihren Aussagen stehen würde.

  • Man das dauert mir zu lange bis die weg sind. Könnt Ihr nicht mit nachhelfen. Bitte!!

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