Umfrage für Niedersachsen
Rot-Grün liegt knapp vor Schwarz-Gelb

Die FDP ist in Niedersachsen im Aufwind. Die jüngste Umfrage sieht sie bei fünf Prozent und damit im nächsten Landtag. Für eine Fortsetzung der schwarz-gelben Regierung würde das – Stand heute – trotzdem nicht reichen.
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HannoverSPD und Grüne können bei der niedersächsischen Landtagswahl am 20. Januar auf einen Sieg hoffen. Doch der Vorsprung in den Umfragen wird immer knapper. Nach den am Donnerstag veröffentlichten Zahlen des ZDF-Politbarometers liegt Rot-Grün mit 46 Prozent zwei Punkte vor Schwarz-Gelb mit 44 Prozent. Da die FDP im Vergleich zum Vormonat um einen Punkt auf 5 Prozent zulegt und damit im Landtag vertreten wäre, bahnt sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Macht in Niedersachsen an.

Nach dem Politbarometer steht die CDU mit Ministerpräsident David McAllister unverändert bei 39 Prozent. Die SPD legt mit ihrem Spitzenkandidaten Stephan Weil in der repräsentativen Umfrage um einen Punkt auf 33 Prozent zu. Die Grünen stehen unverändert bei 13 Prozent. Die Linke und die Piraten wären mit je 3 Prozent nicht im nächsten niedersächsischen Landtag vertreten.

Am Abend werden sich die beiden Spitzenkandidaten von CDU und SPD ein Duell im Fernsehen liefern. Weil sagte im ZDF-„Morgenmagazin“, er habe „ein wirklich gutes Gefühl“. Die SPD sei in Niedersachsen „drauf und dran, wieder die Regierungspartei zu werden“.

Allerdings liegt Weil laut Politbarometer mit seinen persönlichen Popularitätswerten weiter deutlich hinter McAllister: 48 Prozent der Wähler wollen den Amtsinhaber als Ministerpräsidenten behalten, für Weil würden sich direkt 33 Prozent entscheiden.

Weil sagte, er betrachte sich „als Kapitän eines Teams, das gerade sehr geschlossen auf dem Feld steht und das gute Fortschritte macht“. Als „besondere Überraschung“ habe er es empfunden, dass nach einigen Tagen, „in denen der Wind der SPD nun wirklich ins Gesicht geblasen hat“, seine Partei in der Umfrage zulegen konnte.

„Das hat mich sehr gefreut,“ betonte Weil. Von einer Erschwernis des niedersächsischen Wahlkampfs durch die Querelen um SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sei „nichts zu spüren“.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Umfrage für Niedersachsen: Rot-Grün liegt knapp vor Schwarz-Gelb"

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  • @Ihr: inhaltlich unrichtig - ökonomisch ist eine Erbschaftsteuer eine Kaskaden-Substanzsteuer, die abgeschafft gehört.

  • Sehen sie sich mal Leute wie Henkel u.Co an!!!

    Von denen hatten arbeitende Menschen noch nie was zu erwarten!

  • @ Ihr

    Ich würde sagen, dass bei den Freien Wählern sehr viele Protestwähler landen, die ihre Stimme bei der letzten Wahl der FDP geliehen haben ( weil sie die CDU mit der "beliebten" Merkel nicht wollten ).

    Die FDF-ler selbst werden wohl weiter die FDP wählen !

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