Umfrage
Krise rauscht an der Linkspartei vorbei

Die Linkspartei kann nach einer aktuellen Umfrage nicht von der Wirtschafts- und Finanzkrise profitieren - im Gegenteil. Die Partei sackte auf ein Zwei-Jahres-Tief. Größter Profiteur sind die Sozialdemokraten, die in der Wählergunst wieder gewinnen.

HB BERLIN/HAMBURG. In der wöchentlichen Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins „Stern“ und des Senders RTL landet die Linke mit zehn Prozent (minus 1 Punkt) derzeit auf dem tiefsten Stand seit zwei Jahren (März 2007). Von der Schwäche der Linkspartei profitiert die SPD, die um einen Punkt auf 25 Prozent der Wählerstimmen zulegt.

Die FDP befindet sich in der Wählergunst weiter im Aufwärtstrend und erreicht 17 Prozent (plus 1), die Grünen erhalten derzeit unverändert zehn Prozent der Stimmen. CDU/CSU brächten es nach wie vor auf 34 Prozent, so dass eine schwarz-gelbe Koalition möglich wäre.

Könnten die Deutschen ihren Regierungschef direkt wählen, käme Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) der Umfrage zufolge auf 50 Prozent (plus drei Punkte) der Wählerstimmen. 23 Prozent würden dem SPD- Herausforderer, Vizekanzler und Außenminister Frank-Walter Steinmeier, ihre Stimme geben (minus drei Punkte), 27 Prozent der Befragten möchten keinen der beiden im Kanzleramt sehen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%