Umfrage Mehrheit der Deutschen sieht Euro kritisch

Euro-Schuldenkrise und EU-Verordnungen scheinen bei den Deutschen keinen guten Eindruck zu machen. Die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage zeichnen ein eindeutiges Bild: Früher war alles besser.
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Eine Mehrheit der Befragten würde dem Euro am liebsten den Rücken kehren. Quelle: dpa

Eine Mehrheit der Befragten würde dem Euro am liebsten den Rücken kehren.

(Foto: dpa)

BerlinDie Mehrheit der Deutschen ist der Auffassung, dass es ihnen mit der D-Mark heute besser ginge. Das geht aus eine Studie des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hervor, wie die Tageszeitung „Die Welt“ (Montagausgabe) berichtet. Danach antworteten 65 Prozent der Befragten, dass ihre persönliche Lebenssituation mit der D-Mark heute „viel besser“ oder „etwas besser“ wäre.

Nach Angaben der Zeitung befragte TNS Emnid Anfang Juli 1001 Bundesbürger. Die Ergebnisse der Umfrage sollen am heutigen Montag in Berlin präsentiert werden. Der Studie zufolge sind 49 Prozent der Deutschen auch der Meinung, dass es ihnen ohne die EU heute besser ginge.

Dagegen antworteten in Frankreich den Angaben zufolge nur 34 Prozent, dass es ihnen ohne EU persönlich besser ginge. Eine bessere Lebenssituation ohne Euro vermuteten 36 Prozent der Franzosen.

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10 Kommentare zu "Umfrage: Mehrheit der Deutschen sieht Euro kritisch"

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  • zu den Aussagen" george.orwell
    Stimmr zu ,nur,ob man uns noch fragen wirdmus ich sagen:es wird allerhöchste Zeit alles einfach so Hinzuehmen,wehrt Euch ,steht auf ,geht auf die Strasse.Eigentlich möchte ich sagen:Haut Merkel & Co.Ihren SCH ..... um die Ohren,jagt Sie zum Teufel.Schluss mit dem wegschauen.Macht Schluß mit Denen die uns Verkaufen.Alle wie Sie dA SIND OB rEGIERUNGSPARTEIEN ODER DIE SOGENANNTE OPPOSITION;DENEN GEHT ES ALLEN um Ihren Macahterhalt,was mit dem Volk ist,dem Sie Verpflichtet wären,was solls,erst mal ich selbst und dann evtl.mal der Bürger,der Sie auch noch bezahlt.

  • "..liegt nicht an der Waehrung.."

    " ...Kostenexplosion bei den Rohstoffen.."

    ...es liegt sehr wohl auch ganz erheblich an der Währung.

  • ...und wer hätte

    - auf dem Oktoberfest für einen Liter Bier 18 DM
    - für eine Tasse Kaffee 6 DM
    - für eine Busfahrt 4 DM
    - für eine Kinokarte 18 DM
    - für einen Liter Benzin 4 DM

    bezahlt?

    Der EURO hat die Vermögen und Einkommen der Deutschen halbiert. Und sie nehmen es einfach hin.

  • ...da stimme ich grundsätzlich zu.

    Es geht eben um die Frage welches Europa wir wollen. Ich wäre für ein Europa der Vaterländer & der Vielfalt, das sich aber in Fragen, hinter denen ein einheitliches Interesse der Europäer steht, zusammenschließt und einheitlich nach außen auftritt. Beispiele: Handel, Verteidigung, Finanzmarktrecht ...

    Es verbleibt allerdings auch die Frage, ob man uns noch fragen wird.

  • Die Gleichsetzung von "Europa" mit der jetzigen EUdSSR und dem jetzigen, durchkriminalisierten Euro-System ist natürlich falsch. Auch nicht alles, was die EU bewirkt oder bewirkt hat, ist falsch. Die massiven Rechtsverletzungen, das unverschämte Fordern von immer mehr Macht und Geld, die unverhohlene Machtgier, das ständige Stehlen-wollen, die Propagandalügen, das Stehlen via Geldentwertung, das Aufdrücken von Verlusten der Finanzbranche auf die Bürger, der Wille, alle Menschen zu einheitlichen Untertanen unter der Knute von Funktionärskadern zu machen, das ist es, was die Menschen an dem jetzigen, zunehmend mehr diktatorischem Willkürregime zutiefst abstößt.

  • ... oder für den Liter Benzin rund 3,30 DM
    ... die Maß Bier auf dem Oktoberfest 20,-DM
    usw.
    aber Merke: wir haben keine Inflation alles nur gefühlt.
    bzw. eingebildet. Seit Einführung des EURO ist alles viel
    billiger geworden. Der Lebensstandart in Griechenland und Italien, Spanien stark gestiegen und der Urlaub in diesen Ländern für uns Deutsche erheblich billiger geworden.
    Wir brauchen keine Währungstausch mehr, und EUROpa ist aufgrund des EURO zur harmonischen Gemeinschaft zusammengewachsen.... alles nur wegen dem EURO, da soll noch einer sagen mit der DM hat man in Deutschland besser gelebt... also ich bin froh darüber, dass die DM abgeschaft wurde... und ich mein Geld in der Schweiz anlegen konnte und von der Abwertung des EURO profitiert habe...

  • Frueher war ja immer alles besser... 1.000 von ueber 80.000.000 Buerger wurden (wohlgemerkt Anfang Juli, Hoehepunkt der EUR-Krise!!!) befragt, daher hat diese "Studie" keine grosse Aussagekraft. Nach ueber 10 Jahren EUR kennen mittlerweile viele junge Menschen die DM gar nicht mehr (bzw. kennen die DM vielleicht noch als Taschengeld)... Das sich zwischenzeitlich einiges verschlechtert hat, liegt nicht an der Waehrung (egal ob DM/$/EUR) sondern an anderen Faktoren wie z.B. Verlagerung der Arbeitsplaetze nach Asien, Kostenexplosion bei den Rohstoffen, Ueberalterung der Bevoelkerung (Kostenanstieg bei den Sozialversicherungen), zahlreiche Steuererhoehungen (z.B. MwSt., Tabak, Sprit)...

  • Solange diese Esel eine Bratwurst und ein Bier in der Hand haben merken sie nichts und folgen dem Metzger zur Schlachtbank. Traurig, aber wahr. Wir haben uns damals noch gewehrt. Musste gerade daran denken als gestern dieser unsägliche und klar korrupte Zimmermann endlich gestorben ist. Als unzurechnungsfähig eingstuft worden und dann Innenminister geworden. Da stand Freiburg und Berlin Kopf. Gestern hiess das so schön: Freispruch wegen eines medizinischen Gutachtens.
    Tja, die Geschicjte wäschte inges wieder weiss. Mal sehen ob das auch so mit unseren aktuellen Lügnern und Betrügern so geschehen wird. Also von Draghi über Schäuble und Konsorten.

  • Es ist ja mittlerweile nicht nur so, dass es ihnen nach Meinung der meisten Deutschen ohne Euro besser ginge. Nein, es setzt sich auch vermehrt die Meinung durch, dass es Deutschland ohne EU noch viel besser ergehen würde (was übrigens auch die meisten Holländer, Finnen und Österreicher so sehen)!

  • "Danach antworteten 65 Prozent der Befragten, dass ihre persönliche Lebenssituation mit der D-Mark heute „viel besser“ oder „etwas besser“ wäre."

    Denken wir mal an DM-Zeiten zurück: Wer damals 1700 DM monatlich bekam, konnte davon sehr gut leben. Wer heute weniger als 898 € bekommt, liegt an der Armutsgrenze. Und dieser Absturz in gerade einmal 10 Jahren. Wer hätte denn damals für ein Kilo einheimischer Äpfel zwischen 4 und 5 DM bezahlt?

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