Umfrage
Merkel erreicht Beliebtheitsrekord

Angela Merkel im Umfragehoch: Rund zehn Wochen nach ihrer Vereidigung erreicht sie einer ARD-Umfrage zufolge außergewöhnlich gute Zustimmungswerte. Von der Beliebtheit der Bundeskanzlerin profitiert auch ihre Partei.

HB BERLIN. Merkel verzeichnet derzeit die höchsten Sympathiewerte, die je für einen Kanzler in einer Umfrage des ARD-Deutschlandstrends ermittelt wurden. 80 Prozent der Deutschen sind demnach mit der Arbeit der Regierungschefin zufrieden. Merkel konnte sich damit innerhalb des vergangenen Monats um 13 Punkte verbessern.

Auf dem zweiten Platz rangiert SPD-Parteichef Matthias Platzeck, der um acht Punkte auf 65 Prozent zulegte. Dahinter liegt Vizekanzler Franz Müntefering (SPD), der sich um sieben Punkte auf 59 Prozent steigerte. Insgesamt hielten 45 Prozent der Befragten die Regierungsarbeit der Kanzlerin und der Minister von CDU und CSU für erfolgreicher als die Arbeit von Müntefering und seinen Kabinettskollegen von der SPD, die auf 20 Prozent Zustimmung kamen.

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, lägen die Unionsparteien laut ARD mit unverändert 40 Prozent wie in der Vorwoche vor der SPD, die um einen Punkt auf 32 Prozent abrutschte. Die FDP verbesserte sich demnach um einen Punkt auf acht Prozent, die Grünen gaben einen Punkt auf sieben Prozent ab. Die Linkspartei hielt sich bei neun Prozent.

Sieben Wochen vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg am 26. März erreicht die Regierungspartei CDU der Umfrage zufolge 45 Prozent der Stimmen und damit etwa so viel wie bei der Landtagswahl 2001. Die SPD sackt demnach um gut vier Punkte auf 29 Prozent ab, die FDP als bisheriger Koalitionspartner steigert sich leicht auf neun Prozent, ebenso wie die Grünen. Die Linkspartei verfehlt mit vier Prozent den Einzug in den Stuttgarter Landtag.

In Sachsen-Anhalt muss die regierende CDU mit gut vier Punkten im Vergleich zur Landtagswahl 2002 erhebliche Einbußen hinnehmen und liegt mit 33 Prozent nur noch knapp vor der SPD. Der Regierungspartner FDP rutscht um mehr als sieben Punkte auf sechs Prozent ab. Die SPD dagegen verbesserte sich deutlich um neun Punkte und kommt nun auf 29 Prozent der Wählerstimmen. Auch die Linkspartei legt zu und erreicht 23 Prozent der Stimmen. Die Grünen haben demnach erneut kaum Chancen, ins Landesparlament einzuziehen.

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