Umfrage

Nur die hoch gebildeten Deutschen stehen zum Euro

Eine große Mehrheit der Bürger will einer Umfrage zufolge den Euro behalten. Bei genauem Hinsehen zeigt sich, dass vor allem die hoch gebildeten die Gemeinschaftswährung schätzen. Menschen mit niedriger Bildung hätten lieber, dass die D-Mark wieder kommt.
12 Kommentare

HB BERLIN. 60 Prozent sind gegen eine Abschaffung der gemeinsamen Währung, wie der Deutschland-Trend des ARD-Morgenmagazins vom Freitag zeigt. Dagegen seien 36 Prozent für die Wiedereinführung der D-Mark.

Ein Blick auf den Schulabschluss der Befragten habe zudem gezeigt, dass sich Menschen mit niedriger Bildung fast zur Hälfte (49 Prozent) die D-Mark zurückwünschten. Menschen mit hoher Bildung seien zu 80 Prozent gegen die Abschaffung des Euro.

Bei der Sonntagsfrage zeigte der Deutschlandtrend wenig Bewegung: Auf die Frage, wem die Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme geben würden, wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, antworteten 33 Prozent der Befragten, sie würden die CDU/CSU wählen. Dies ist ein Prozentpunkt mehr als beim letzten Deutschland-Trend. Die FDP blieb unverändert bei fünf Prozent. Die SPD würden 27 Prozent wählen (unverändert). Die Grünen verloren einen Punkt auf 20 Prozent. Die Linke blieb unverändert bei zehn Prozent.

Für die Umfrage befragte Infratest dimap am 7. und 8. Dezember 1000 Bundesbürger.

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12 Kommentare zu "Umfrage: Nur die hoch gebildeten Deutschen stehen zum Euro"

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  • ich bin gegen den EURO, als bin ich (blöd).

  • Eine ARD-Umfrage, also die ARD ist der Regierungssender.
    Aha, die Hochgebildeten also. ich denke mal eher, die Geldeliten, die prächtig am Eurozerfall verdienen.
    Die wirklich Gebildeten haben sich längst von diesem Staat abgewendet (mit Ekel übrigens)
    Hochgebildet? also dazu würde ich auch gehören. Aber ich bin für die Rückkehr zur DM
    Warum? Mit Einführung des Euro brach bei uns der binnemarkt zuusammen, die bürger hatten ja nur noch die Häfte Geld, aber die Preise sind geblieben.
    Und wohin dieser unselige Euro uns gebracht hat, sehen wir ja.
    Welche Kriminellen konnten so etwas überhaupt tun? Ein Geld für zig Staaten mit unterschiedlichen Wirtschaftsleistungen. Das sagt einem doch der normale Verstand, dass so etwas nicht gut gehen kann.
    ich kann unterschiedlich großen Kidnern doch auch nicht ein und die selbe Jeans anziehen
    Und wen hat denn das ARD-Morgenmagazin befragt?
    Die Sozialhilfe-Karriere-Mami? Die von Politik so viel Ahnung wie eine Kuh vom Tanzen?
    Mein Gott, unsere Politik muß aber viel Angst haben, dass sie so etwas in die Öffentlichkeit lancieren.

  • Wenn man die Überschrift des Artikels richtig deutet, können damit nur ca. 8 - 10 % der Deutschen gemeint sein.

    Man hätte die Überschrift dann auch anders formulieren können, WENN MAN ES DENN GEWOLLT hätte ...

    "ÜbER 90 % DER DEUTSCHEN SiND GEGEN DEN EURO"

  • Wenn man es jezts schon nötig hat in diese Schublade zu greifen...tststs wir sind mit Sicherheit gut beraten in Realwerte zu investieren. intelligente Menschen, ob summa cum laude oder Schulabbrecher verstehen diesen Artikel als misslungenen Versuch einer dem Untergang geweihten Währung den letzten Halt zu geben.
    Danke

    "Traue Keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast."

  • Ok, es paßt nicht ganz zum Thema: Mir ist es völlig egal, ob der Euro bleibt oder abgeschafft wird. ich möchte nur nicht in einer ständigen Transferunion leben. Ob dieser Wunsch notwendigerweise zur Abschaffung des Euro führt? Wahrscheinlich. Vielleicht auch nur zum Rauswurf einiger Länder aus dem Euro und wir behalten dann diese Währung. Egal, wie es kommen mag, mit meiner bildung haben diese Überlegungen eigentlich nichts zu tun, oder?

  • Abgesehen davon, dass bei Umfragen wie der zitierten zurecht die Frage aufkommt, inwiewiese tatsächlich repräsentativ ist, zeigt auch dieser beitrag vor allem, dass nun "lobby" gemacht wird für den Euro.
    Das System dabei ist denkbar einfach und wurde auc schon in zahlreichen autoritären Regimen erfolgreich angewandt: dem Kritiker wird suggeriert, er verstehe die grösseren Zusammenhänge nicht und er sei nicht "gebildet" (=doof), falls er seine kritische Haltung nicht revidiere.
    Dass nun mit derartigen Argumenten gearbeitet wird, zeigt vor allem, dass sich Politk und Finanzinstitute langsam Sorgen machen - nicht über den Euro, sondern über die zunehmende Ablehnung, auf die seine (vorläufige), sehr kostspielige Erhaltung in der bevölkerung stösst.

  • Mannohmann, wo ist denn diese Umfrage durchgeführt worden? Auf der Zeil, der Kö, der Maximilianstraße? Vor den Unis o. den Hauptschulen? in den Fußgängerzonen v. DU o. denen v. D?

    Als "hoch gebildeter" m. zwei akademischen Abschlüssen wünschte ich mir die DM u. das alte EW-System zurück.

    Das Problem ist doch, daß bei der Einführung des Euro das Pferd v. hinten aufgezäumt wurde - erst die Währung u. dann mal schauen, was draus wird o. werden kann. Nur waren vor der Einführung weder die Wirtschafts- noch die Sozialsysteme angeglichen. Das kann auf Dauer nicht funktionieren. Vor Einführung der DM wurde erst einmal das Staatssystem ´geordnet´, desgleichen vor Einführung des Dollar. beim Euro? Nada!

    Mit dem jetzigen System wird der Euro untergehen u. m. ihm ein Großteil der priv. Geldanlagen (LV, priv. RV, etc pp.) der bevölkerung.

    Würde D sich aus dem Euro verabschieden, nicht aus der EU, stände es nicht schlechter dar als andere EU aber Nicht-Euro-Länder wie S u. DK.

    Fatal ist nur, daß gerade D unter Kohl einer der betreiber der Euro-Einführung war.

    Somit historische Verpflichtung? Nein, denn Fehler kann man korrigieren, auch wenn sie kosten. besser ein Ende m. Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

    Nur zu Letzterem bedürfte es einigermaßen begabtem u. engagiertem Politpersonals, das auch über Sachkenntnis - ohne Lobbyinteressen - verfügt. Nur das sehe ich hierzulande nirgends.

    Quo vadis Germania?

  • je näher man am "großen Geld" sitzt,
    desto eher wird man -aus purem Eigennutz- den Euro befürworten.

    Für die kaufkraft und für die binnennachfrage, also:
    dem Wohlstandsniveau im Volke
    wäre die DM sehr vorteilhaft.
    Das aktuelle "Endgame" - die Exporterlöse an das Ausland "verleihen", damit sich das Ausland unsere Produkte leisten kann ... und beim Kreditausfall zahlen die Steuerzahler während die Euro-und Exportprofiteure ihr erbeutetes Geld behalten - hätte mit der DM so nicht stattfinden können.

    Deutschland ist wie eine Kolonie: Die Waren fließen ohne Gegenwert ins Ausland - nur eine Minderheit der Kapitaleigner und Kapitalverwalter kassiert ordentlich dabei ab.

  • Welcher Redakteur kann sich auf eine solche "Umfrage"
    bei ihnen berufen?
    Kann sich das HANDELSbLATT wirklich solch tief abgründigen Kommentar leisten?
    Sie richten irreparablen Schaden an und Sie die "Maniputateure" werden ganz sicher bald die furchtbare Quittung erhalten.
    "Die hochgebildeten Deutsche stehen zum Euro" Dieses
    Zerrbild des HANDELSbLATTES wird der Lüge und des betrugs gestraft.

  • bin auch "hoch" gebildet aber schon immer gegen den Euro. bei allen Gemeinschaften ist es so, daß die Starken geben und die Schwachen nehmen! Deutschland ist die stärkste Wirtschaftsmacht in Europa. Somit müssen wir sehr viel geben! Viele vergessen: Neben direkten Zahlungen wird das Volk auch durch die versteckte inflation enteignet. Wenn der Euro-bond nun kommt, was sicher ist, haben unsere Politiker das Deutsche Volk und dessen in jahrzehnten aufgebauten Wohlstand endgültig an Europa verkauft. Traurig aber wahr...

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