Umfrage
Platzeck und Müntefering verlieren an Ansehen

SPD-Chef Matthias Platzeck und Vizekanzler Franz Müntefering haben laut ZDF-„Politbarometer“ deutlich an Ansehen eingebüßt.

HB BERLIN. Nach den Querelen vor allem um die Rente mit 67 schneiden sie unter den zehn wichtigsten Politikern deutlich schlechter ab als beim jüngsten „Politbarometer“ von Ende Januar, ergab die am Freitag veröffentlichte Umfrage der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF. Unterdessen ist das Stimmungshoch für die Union laut „Politbarometer“ etwas abgeflaut.

Platzeck und Müntefering müssen vor allem bei den eigenen Parteianhängern deutliche Einbußen hinnehmen. Auf der +5/-5-Skala erreicht der SPD-Chef auf Platz drei nur noch einen Wert von 1,7 (Ende Januar: 2,1). Müntefering kommt mit einem Wert von 0,8 (1,1) auf Platz sechs. Agrarminister Horst Seehofer (CSU) genießt nach wie vor das höchste Ansehen und kommt auf 2,8 (2,5). Weiter auf Platz zwei mit unveränderten 2,2 ist Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die Demoskopen der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen befragten die Bürger auch zum Streit über Mohammed-Karikaturen in europäischen Zeitungen. 53 Prozent halten den Schutz der Pressefreiheit für wichtiger, 37 Prozent hingegen die Rücksichtnahme auf religiöse Wertvorstellungen. Dabei spielt die Konfession der Befragten eine große Rolle: Für Katholiken ist beides fast gleichermaßen wichtig, Protestanten (53 Prozent) und Konfessionslose (60 Prozent) halten hingegen die Pressefreiheit für wichtiger.

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