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Umfrage: Schwarz-Gelb schwach wie nie – rot-grüne Koalition möglich

Die Koalitionsparteien können von den erheblich verbesserten Wirtschaftserwartungen der Bevölkerung nicht profitieren und rangieren in einer Umfrage so schwach wie nie zuvor in der Erhebung. Union und SPD liegen demnach erstmals seit November 2006 wieder gleichauf. Großer Verlierer ist Angela Merkel: Die Bundeskanzlerin rutsche auf der Beliebtheitsskala hinter zahlreiche ihrer Minister ab.

Betretene Gesichter bei Westerwelle und Merkel: Schwarz-Gelb sinkt auf ein neues Rekordtief in den Umfragen. Quelle: dpa
Betretene Gesichter bei Westerwelle und Merkel: Schwarz-Gelb sinkt auf ein neues Rekordtief in den Umfragen. Quelle: dpa

HB BERLIN/KÖLN. Erstmals seit knapp vier Jahren liegen Union und SPD in der Wählergunst gleichauf. Bei der Sonntagsfrage des am Donnerstag veröffentlichten ARD-Deutschlandtrendes landeten CDU/CSU und Sozialdemokraten beide bei 31 Prozent. Während die Union im Vergleich zum Vormonat zwei Punkte abgibt, gewinnt die SPD einen hinzu. Dies ist der beste Wert für die SPD seit Juni 2007. Zuletzt lagen die beiden großen Parteien im November 2006 gleichauf.

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Die Erhebung bestätigt andere Umfragen, wonach SPD und Grüne derzeit mit einer Mehrheit rechnen könnten, wenn am Sonntag gewählt würde. Zwar verharren die Grünen bei 17 Prozent. Zusammen erreicht Rot-Grün allerdings 48 Prozent und damit erstmals seit Oktober 2002 mehr als die anderen im Bundestag vertretenden Parteien zusammen. Union und FDP sind mit zusammen 36 Prozent so schwach wie nie zuvor im Deutschlandtrend.

Das zeigt sich auch an der Zufriedenheit mit der Arbeit der schwarz-gelben Bundesregierung. Nur 16 Prozent und damit drei Punkte weniger als im Vormonat sind zufrieden, 83 Prozent sind unzufrieden. Entsprechend wünschen sich nur 32 Prozent der Befragten, dass die Bundesregierung von der Union geführt werden sollte. 42 Prozent wollen dagegen eine Regierung unter Führung der Sozialdemokraten.

Von den miesen Umfragewerten für die Regierung kann sich zumindest Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg abkoppeln. Mit seiner Arbeit sind 71 Prozent der Deutschen zufrieden. Dies ist der beste Wert, der je im Deutschlandtrend für ihn gemessen wurde.

Kanzlerin Angela Merkel wird mit 41 Prozent mittelmäßig bewertet und liegt hinter ihren Kabinettskollegen Ursula von der Leyen (56 Prozent), Wolfgang Schäuble (53 Prozent), Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (49 Prozent), Thomas de Maizière (44 Prozent) und Norbert Röttgen (42 Prozent).

Die größte Zustimmung erhält Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) mit einem neuen Spitzenwert von 71 Prozent. Es folgen mit Abstand Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU/56 Prozent), Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU/53 Prozent) und Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP/49 Prozent).

Besonders schlecht kommen andere FDP-Politiker weg: Unter den letzten fünf Ministern in der Liste befinden sich die vier Minister der Liberalen. Mit der Arbeit von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle sind 23 Prozent der Deutschen zufrieden. Es folgen Kanzleramtschef Ronald Pofalla (CDU) mit 22 Prozent, Außenminister Guido Westerwelle (22 Prozent) und Entwicklungsminister Dirk Niebel (21 Prozent). Schlusslicht ist Gesundheitsminister Philipp Rösler. Mit seiner Arbeit sind nur 18 Prozent der Deutschen zufrieden.

  • 06.08.2010, 13:15 UhrAnonymer Benutzer: morchel

    FoCS sorry bei finazen muss ich dir unrecht geben so ist es schon richtg erklärt,nur wenn ich mir alle daten ziehe weiss ich wo ich stehe und das ist eindeutig der staatsbankrott auch nicht mehr abwendbar.du brauchst nur 1,7 billionen staatverschuldung zu grunde legen das sind 800 jahre normale rückzahlung mit tilgung,also utopi,glaube mir das ist bekannt,derivate liegen versteckt in den bankenbilanzen tauchen sie nicht auf,ist bekannt.bundeswehr,KK-Gesundheitssystem gebe ich dir recht.du kommst da nur raus wenn du bei vollbeschäftigung,mit moderaten löhnen die schulden tilgst und gleichzeitig konsumierst besonders im innland der export ist nur eine blase weil dort mit kredit bezahlt wird der nicht durch die konjungtur gedeckt werden kann.Premiumautos bumen Audi,bMW.Mercedes.Lassen wir uns bitte nicht blenden amerika hat seinen zenit hinter sich.Deutschland hat geglänst in dem es innerhalb europas betrogen hat.wenn wir gleich löhne innerhalb der Eu haben ist das ding durch,so vergleichen wir den apfel mit einer birne.Griechenland brauchte bestimmt keine deutschen u-boote und so andere dinge.das und vieles ander an lobbyismus sind teil der umverteilung.nur was sollen luser ohne geld und kredit kaufen.aber der topf kocht weiter brei,in den augenblick muss du aufhören mit der kocherei und den koch wegschicken.nun siehste das perpedium mobile gibt es nicht 54 billionen gesamt vermögen weltweit zu 683,7 billionen ungedekte derivate darin liegt der sprengstoff.weltweit,keinen hauch einer chance keine.

  • 06.08.2010, 12:52 UhrAnonymer Benutzer: Peter Scholz

    [10] Widerstand10, wenn die 5%-Hürde weg ist, ist aber die FDP wieder da. War das ihre Überlegung?

    Um ein Projekt über die parlamentarische Hürde zu bringen, wird auf "Rohbaukosten" reduziert. Dann kommen die Wünsche für die Ausgestaltung, womit auch die Nebenkosten steigen.
    Würden von Anfang an alle Kosten genannt sein, gäbe es kaum neue öffentliche bauwerke. Über den Kanal müßten Sie schwimmen, statt Autobahn hätten Sie preußische Kappe gepflastert, Schule in behelfsbaracken und die intensivstation in einer alten Scheune. Meinten Sie das?

  • 06.08.2010, 11:25 UhrAnonymer Benutzer: Widerstand10

    Die 5% Klausel für den bundestag muss sofort abgeschafft werden. immer die gleichen Gesichter immer die gleichen Aussagen. in Hamburg unter Schwarz/Grün kennt man nicht einmal die Grundrechenarten. Jedes bauprojekt verteuert sich ums doppelte.Wenn sie ihre Steuern so einreichen werden sie verhaftet wegen Steuerhinterziehung. ich habe es satt nur noch belogen und betrogen zu werden und niemals höre ich eine klare Kante. Unter Rot/Grün wird alles nochh...hat kein Zweck der bundestag ist ein grosses Politbüro und alle haben die gleichen interessen uns zu kontrollieren.

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