Umfrage
SPD schließt zu Union auf

Die NRW-Wahl gibt der SPD kräftig Rückenwind. Sie liegt erstmals seit langer Zeit fast gleichauf mit der Union, die Verluste einstecken muss. Der Erfolg der FDP in NRW wirkte sich dagegen nicht auf die Umfragewerte aus.
  • 14

BerlinDie SPD befindet sich nach ihrem Wahlsieg in Nordrhein-Westfalen auch bundesweit im Aufwind: In einer Umfrage des INSA-Meinungstrends im Auftrag der "Bild-Zeitung" (Dienstagsausgabe) käme die CDU/CSU nur noch auf 33 Prozent der Stimmen (minus ein Prozentpunkt), wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Sie läge damit nur noch knapp vor der SPD, die ihr Ergebnis im Vergleich zur Vorwoche um drei Prozentpunkte auf 32 Prozent steigern konnte.

Drittstärkste Kraft würden die Grünen (14 Prozent), gefolgt von den Piraten (acht Prozent, minus ein Prozentpunkt) und der Linkspartei (sechs Prozent). Die FDP käme mit vier Prozent (minus ein Prozentpunkt) nicht mehr ins Parlament.


Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Umfrage: SPD schließt zu Union auf"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • ... die Wahlergebnisse der letzten Zeit und auch diese Umfrage sehe ich sehr positiv. Nicht wegen eines Gewinns der SPD oder sonst einer bestimmten demokratischen Partei, sondern ich sehe es mit Befriedigung, dass im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern bei uns die radikalen Stimmen keine Schnitte kriegen und aus den Parlamenten gedrängt werden.

    Die "Linke" wird es auch noch schwer haben, in den nächsten Bundestag zu kommen. Ob die Piraten eine Eintagsfliege sind, wird sich auch noch zeigen. Extreme, demokratiefeindliche Positionen vertreten die zum Glück auch nicht.

    Da Deutschland (und Frankreich) gestärkt aus der EURO-Krise hervorgehen werden, sehe ich die nächsten Jahre als goldene Jahre auf uns zukommen. Die hohe Zahl der Beschäftigten, die weitsichtige Umstellung unserer Energieversorgung auf EE, der fast ausgeglichene Staatshaushalt, das wachsende Gespür für soziale Gerechtigkeit (Mindestlohn) ... wenn ich da an die Zeit mit Kohl (dem Kanzler der Währungsunion und des Euro) zurückdenke, fühle ich mich im Deutschland von heute sehr wohl.

  • Und es gibt unter den etablierten Einheitsparteien von CDU,SPD,FDP,Grünen und vermutlich demnächst auch Piraten keine echte Opposition mehr!

    Hinzu kommt, dass man sich einmal darüber Gedanken machen sollte, woher die Parteifritzen das Ergebnis von Sieger und Verlierer schon vor dem Ende der Landtagswahl wussten?
    Ich vermute, dass es bei den Wahlen in Deutschland schon geraume Zeit nicht mehr mit rechten Dingen zugeht!

  • @Gunter
    Vielleicht entscheiden sich die drei tatsächlich für den besseren Kanzlerkandidaten und bitten Frau Kraft zu übernehmen.

    Zwei der Kandidaten sind ohnehin als Schröderianer verbrannt und Gabriel hat auch keine Lust Frau Merkel zu attackieren. Weshalb sollte er auch? Es geht Ihnen allen unter Merkel ganz gut. Wenn sie's ändern wollten, müssten sie arbeiten.

    Frau Kraft könnte schon die Politik mit ihrer ehrlichen, vertrauenswürdigen Art etwas aufmischen. Alles Eigenschaften, die man den dreien für wahr nicht unterstellen kann.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%