Umfrage
SPD und CDU im Nordosten Kopf an Kopf

Rund drei Wochen vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die SPD einer Umfrage zufolge Kopf an Kopf mit der CDU. Die Grünen drohen erneut zu scheitern.

HB SCHWERIN. Die SPD könne nach einer Umfrage von Infratest dimap bei der Wahl am 17. September auf 31 Prozent der Wählerstimmen zählen, berichtete der NDR. Damit rutscht sie im Vergleich zur Landtagswahl 2002 um neun Punkte ab.

Die CDU käme auf 30 Prozent und müsste damit einen Punkt abgeben. Drittstärkste Kraft im Schweriner Landtag wird demnach die PDS mit 23 Prozent. Sie verzeichnet im Vergleich zu 2002 einen Zuwachs von sieben Punkten. Die FDP würde mit sechs Prozent nach zwölf Jahren erstmals wieder den Einzug ins Landesparlament schaffen. Die Grünen scheiterten mit drei Prozent dagegen erneut, genauso wie die rechtsextreme NPD mit vier Prozent der Stimmen. Damit könntern SPD und Linke ihre Koalition weiter fortsetzen.

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Als Hauptproblem im Land stuften die 1000 Befragten die Arbeitslosigkeit ein. Könnten sie den Ministerpräsidenten direkt wählen, läge Amtsinhaber Harald Ringstorff (SPD) mit 53 Prozent weit vor seinem CDU-Herausforderer Jürgen Seidel, der auf 30 Prozent der Stimmen käme.

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