Umfrage
Streit um ALG-I stärkt SPD-Chef Beck

Neue Umfrageergebnisse geben SPD-Parteichef Kurt Beck Anlass zur Hoffnung, dass sein neuer Kurs der richtige sein könnte. Aus dem Streit um das Arbeitslosengeld I geht er nach Ansicht vieler Bürger gestärkt hervor. Doch es gibt auch einen Wermutstropfen.

HB DÜSSELDORF. SPD-Chef Kurt Beck gewinnt nach dem Schwenk der Partei zu einer sozialeren Ausrichtung an Ansehen. Nach einer am Dienstag veröffentlichten Forsa-Umfrage für „Stern“ und RTL finden 46 Prozent der Bürger, dass der rheinland-pfälzische Ministerpräsident aus dem Streit über die längere Arbeitslosengeldzahlung gestärkt hervorgegangen ist. Auch in der Kanzlerpräferenz konnte Beck zwei Prozentpunkte zulegen.

Würden die Bürger den Bundeskanzler direkt wählen, stünde Beck allerdings immer noch auf verlorenem Posten: Ihn würden nun 18 Prozent der Bürger gerne als Regierungschef sehen. 58 Prozent der insgesamt 2.503 Befragten ziehen die amtierende Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor. Das ist ein Prozentpunkt weniger als bei der letzten Wochenumfrage des Instituts.

Die Parteienpräferenzen haben sich bei der unmittelbar vor dem SPD-Parteitag vorgenommenen Erhebung indes kaum verändert. Die Union erreichte wieder 39 Prozent, die SPD blieb bei 26 Prozent, die Linkspartei bei 11 Prozent. Geringfügige Änderungen gab es bei FDP und Grünen: Die Liberalen fielen um 1 Punkt auf 9 Prozent, die Grünen stiegen um 1 Punkt auf 10 Prozent.

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