Umfrage
Union fällt auf Jahrestief von 32 Prozent

Schlechte Aussichten für Bundeskanzlerin Angela Merkel: Die Union ist in der aktuellen ARD-Umfrage auf den tiefsten Wert des Jahres gefallen. Im Duell Merkel gegen Steinmeier hätte Merkel laut Umfrage keine guten Karten.
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BerlinIn der Sonntagsfrage des am Donnerstag veröffentlichten Deutschlandtrends verlieren CDU/CSU gegenüber dem Vormonat einen Punkt auf 32 Prozent.

Der Koalitionspartner FDP verharrt bei fünf Prozent und muss weiter um den Wiedereinzug in den Bundestag bangen. Für die SPD würden 26 Prozent der Befragten stimmen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre. Das ist ein Punkt mehr als im Juni. Die Grünen geben einen Prozentpunkt ab und erreichen 23 Prozent. Die Linkspartei liegt unverändert bei acht Prozent.

Schlechte Aussichten hätte Bundeskanzlerin Angela Merkel der Umfrage zufolge gegenüber einem SPD-Konkurrenten, wenn die Deutschen ihren Regierungschef direkt wählen könnten: Sowohl einem SPD-Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier als auch Peer Steinbrück würde sie unterliegen.

Ein Duell Merkel gegen SPD-Fraktionschef Steinmeier verlöre die CDU-Chefin mit 39 zu 43 Prozent. Ein Wettbewerb mit dem früheren Finanzminister Steinbrück ginge für sie noch schlechter aus: 37 Prozent würden bei einer Direktwahl für Merkel stimmen, 48 für den Sozialdemokraten Steinbrück.

Für den ARD-Deutschlandtrend hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap von Montag bis Mittwoch 1005 Wahlberechtigte befragt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Umfrage: Union fällt auf Jahrestief von 32 Prozent"

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  • Wer sich grün macht, den fressen eben die Ziegen.

  • Das Problem ist ja, dass wir eigentlich gar keine Demokratie im wahren Wortsinn haben.
    Dies sagte schon der Staatsrechtler Prov. von Arninm so ähnlich
    Wir haben einen Parteienstaat. Die Parteien haben sich unsr Land unter sich aufgeteilt.
    Es gibt doch keine Behörde, keien Istitution oder öffentliche Körperschaft wo die Parteien nicht mit drin sitzen, z. B. in Verwaltungsräten etc. Also mit Demokratie hat das alles nichts zu tun.
    Mein letzter Chef (ich bin bei einer öffentlichen Körperschaft-Gesundheitswesen/Kassenverband) -er ist jetzt in Rente- war ein Jahrzehnte langes SPD-Mitglied und SPD-Führung und dieser Posten bei uns war so was wie eine Belohnung für immer treue Gefolgschaft
    Und aus diesem Griff der Parteien müssen wir endlich wieder raus. Dann liefe in diesem Land auch wieder etliches besser

  • ja. ich sags ja. es ist alles alternativlos geworden. wir sind zu zombies geworden. die wirtschaft lenkt, die wirtschaft denkt. und wenns der wirtschaft schlecht geht, muss sie durch steuergelder verarztet werden. so siehts aus in deutschland und in der ganzen verlogenen welt.

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