Umfrage
Union verliert an Wählerzustimmung

Wäre am Sonntag Bundestagswahl, würde sie denkbar knapp ausgehen: Mit insgesamt 48 Prozent liegen Union und FDP nun nur noch knapp vor SPD, Grünen und Linkspartei mit zusammen 47 Prozent.

HB HAMBURG. Die Union ist in der Wählergunst leicht gesunken: Derzeit würden 38 Prozent für die CDU/CSU stimmen, wie eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins „Stern“ und des Fernsehsenders RTL ergab. Das ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Die SPD liegt unverändert bei 26 Prozent. Auch bei FDP und Linkspartei gab es keine Änderungen: Die Liberalen erreichen in der vierten Woche in Folge zehn Prozent, die Linkspartei kommt wie in der Vorwoche auf elf Prozent. Die Grünen verbesserten sich um einen Punkt auf zehn Prozent. Fünf Prozent würden für sonstige Parteien stimmen.

Der Aussage des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch (CDU), Spitzenpolitiker verdienten im Vergleich zu Klinikchefs oder Sparkassendirektoren zu wenig, stimmt laut der Umfrage nur jeder Zehnte zu. Dagegen hält fast jeder zweite Befragte (46 Prozent) die Politiker-Besoldung für zu hoch. Rund 40 Prozent sind der Ansicht, dass Politiker angemessen bezahlt werden. Für die Erhebung zur Parteipräferenz wurden 2 503 Bundesbürger befragt, zu Politiker-Gehältern waren es 1 002.

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