Umfrage
Union verliert weiter in der Wählergunst

Nach dem Streit über die Gesundheitsreform ist die Union in der Wählergunst einer Umfrage zufolge auf ein neues Jahrestief gefallen.

HB BERLIN. Die Sympathiewerte für die Union seien gegenüber der Vorwoche um einen Punkt auf 32 Prozent gesunken, teilten „Stern“ und RTL am Mittwoch mit Verweis auf eine Forsa-Umfrage mit. Zu Jahresbeginn hatte die Union zeitweise noch bei 41 Prozent gelegen. Die FDP habe einen Punkt zugelegt und mit 14 Prozent einen neuen Jahreshöchststand erreicht. Die Werte der übrigen Parteien veränderten sich nicht: Die SPD verharrte bei 28 Prozent, Linkspartei und Grüne jeweils bei zehn Prozent.

Große Unzufriedenheit herrscht der Umfrage zufolge in der Bevölkerung über die Arbeit der Bundesregierung. 58 Prozent der Befragten hielten die Leistung der großen Koalition für schlecht, nur 31 Prozent bezeichneten sie als gut. Die Gesundheitsreform sei in den Augen von 76 Prozent der Bürger misslungen. 75 Prozent der Befragten glaubten nicht, dass es der Regierung gelinge, die drängenden Probleme in Deutschland zu lösen.

Für die Umfrage befragte Forsa zwischen dem 03. und 07. Juli rund 2500 Menschen.

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