Umfrage
Wähler halten Schröder für kompetenter

Die SPD hat einer Umfrage zufolge in dieser Woche in der Wählergunst deutlich zugelegt. Auch Kanzler Schröder liegt bei Sympathie und Sachverstand deutlich vor seiner CDU-Herausforderin. Trotzdem können Union und FDP weiterhin mit einer Regierungsmehrheit rechnen.

HB MAINZ. Wenn an diesem Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die SPD auf 32 Prozent der Stimmen und würde damit im Vergleich zur Vorwoche um zwei Prozentpunkte besser abschneiden, ergab eine Umfrage der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF-Politbarometers. Die Union kommt danach unverändert auf 43 Prozent, Grüne und FDP verlieren je einen Punkt und erreichten sieben Prozent.

Die Linkspartei.PDS kommt wie in der Vorwoche auf acht Prozent. Damit hätte eine schwarz-gelbe Koalition eine knappe Mehrheit. 28 Prozent der Befragten gaben allerdings weiter an, sie seien noch unentschlossen.

Beim für Sonntag geplanten TV-Duell erwarten 48 Prozent der Befragten, dass sich Bundeskanzler Gerhard Schröder besser schlagen wird als seine Herausforderin Angela Merkel. Lediglich elf Prozent trauen der Unions-Kanzlerkandidatin zu, besser als Schröder abzuschneiden. Auch bei der Frage nach dem gewünschten Regierungschef schlägt Schröder Merkel: Für ihn sprachen sich 49 Prozent der Befragten aus, zwei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche. Merkel dagegen verlor einen Punkt auf 41 Prozent.

Durchsetzungsfährig, aber nicht glaubwürdig

Schröder liegt den Angaben zufolge vor allem bei Sympathie, Durchsetzungsfähigkeit und Sachverstand vor seiner Herausforderin. So halten ihn 50 Prozent der Befragten für sympathischer (Merkel: 22 Prozent), 40 Prozent für durchsetzungsfähiger (Merkel: 28 Prozent), 30 Prozent bescheinigen ihm den größeren Sachverstand (Merkel: 23 Prozent).

34 Prozent trauen ihm eher als Merkel (22 Prozent) zu, eine Regierung zu führen. Die CDU-Chefin liegt jedoch beim Thema Glaubwürdigkeit mit 26 Prozent vor Schröder (22 Prozent). Auch trauen Merkel die Bürger mit 32 Prozent am ehesten zu, neue Arbeitsplätze zu schaffen (Schröder: acht Prozent).

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