Umfrage: Wirtschaftskriminalität verursacht Milliardenschäden

Umfrage
Wirtschaftskriminalität verursacht Milliardenschäden

Recherchen von Detektivfirmen bei Wirtschaftsunternehmen haben ergeben, dass der deutschen Wirtschaft durch Wirtschaftskriminalität jährlich Schäden in Höhe von etwa 125 bis 150 Milliarden Euro entstehen. Das hat der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) am Freitag in Bonn mitgeteilt.

HB BONN. Diese Ergebnisse deckten sich weitgehend mit zwei getrennten Studien zur Wirtschaftskriminalität der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und der Kreditversicherung Euler Hermes.

Von Wirtschaftskriminalität seien nicht nur die großen, sondern zunehmend auch mittelständische Unternehmen betroffen. Die Zahl der in Mitleidenschaft gezogenen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu zehn Mill. € sei sogar am höchsten. Rund zwei Drittel (64 %) der befragten Unternehmen seien bereits Opfer von Wirtschaftskriminalität geworden.

Nur rund 55 % der aufgedeckten Straftaten würden auch zur Anzeige gebracht, hieß es vom BDD. Gründe dafür seien die Angst der Unternehmen vor Imageverlust, schlechte Erfahrung mit Strafverfolgung und auch eine mangelnde staatliche Unterstützung. Tatsache sei aber auch, dass häufig die eigenen Mitarbeiter der Unternehmen durch Diebstahl, Betrug, Untreue, Unterschlagung, Korruption oder durch Informations- und Datendiebstahl verwickelt seien.

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