Umfrage
Wulff immer beliebter, FDP im Dauertief

Während Bundespräsident Christian Wulff nach schwerem Start in der Gunst der Bürger deutlich zulegt, verharrt die FDP im Zustand der politischen Bedeutungslosigkeit. Stünden jetzt Bundestagswahlen an, müssten die Liberalen um den Einzug ins Parlament bangen.
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HB BERLIN. Die FDP fiel im Wahltrend von RTL und dem Magazin "Stern" erneut unter die Fünf-Prozent-Hürde, verlor im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt und landete mit vier Prozent wieder auf ihrem Jahrestiefstwert. Die Union blieb wie in den beiden Vorwochen bei 34 Prozent, ergab die Umfrage des Forsa-Instituts.

Die SPD gewann einen Punkt auf 23 Prozent hinzu. Die Grünen verloren einen Punkt, blieben mit 21 Prozent aber weiter stark. Die Linke erreichte unverändert 10 Prozent. Für sonstige Parteien würden sich 8 Prozent der Wähler entscheiden (+1). Das Regierungslager aus Union und FDP läge mit zusammen 38 Prozent 6 Prozentpunkte hinter einem rot-grünen Bündnis mit 44 Prozent.

Das Ansehen von Bundespräsident Christian Wulff ist bei den Bundesbürgern gewachsen. 60 Prozent sind mit der Arbeit des Staatsoberhaupts derzeit zufrieden, wie die Umfrage ergab. Bei einer identischen Umfrage im September waren es nur 44 Prozent. Auch trauen sich ein knappes Halbjahr nach Wulffs Wahl mehr Bürger ein Urteil zu: Nur noch 14 Prozent haben jetzt keine Meinung zu Wulff, vor drei Monaten sagten das noch 32 Prozent.

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  • Zum Tief der FDP:
    Ex-büroleiter Metzner ist im Vorstand des LSVDs, des Lesben- und Schwulenverbands Deutschland. ist das Zufall oder gibt es da eine besondere Abhängigkeit und beziehung zwischen Westerwelle und seinem büroleiter? Und wie ist er zu diesem Job gekommen? Gibt es Gründe, warum Westerwelle den Spitzel nicht entlassen will oder kann? Wenn man viel Fantasie hat, könnte man noch vermuten, Metzner wäre auf Westerwelle angesetzt worden.

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