Umfrage zu Nebeneinkünften
Bürger fordern mehr Offenheit von Parteien

Laut einer repräsentativen Umfrage verlangen 90 Prozent der Deutschen mehr Transparenz der Parteien in Sachen Nebeneinkünfte und Parteispenden. Die SPD schneidet im Vergleich besser ab als die Union.
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BerlinIn puncto Nebeneinkünfte oder Parteispenden fühlen sich die Bürger von ihren Politikern nicht ausreichend informiert. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Innofact hervor. 90 Prozent der Befragten verlangen demnach von den Parteien mehr Transparenz.

In der Einschätzung der einzelnen Parteien gibt es aber Unterschiede: Die Grünen und die Piratenpartei hält etwa jeder vierte Befragte (28 Prozent) für einigermaßen durchschaubar. Nur 19 Prozent glauben dies von der SPD, 16 Prozent von der Union und 14 Prozent von der Linkspartei. Schlusslicht ist mit elf Prozent die FDP. Selbst die eigenen Wähler messen den Liberalen wenig Offenheit zu: Von den FDP-Anhängern hält lediglich jeder Dritte (35 Prozent) die Partei für transparent.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Umfrage zu Nebeneinkünften: Bürger fordern mehr Offenheit von Parteien"

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  • @ Handelsblatt > Warum liest man hier nichts über das „Antikorruptionsgesetz“, welches weiterhin von CDU/CSU und FDP blockiert wird:
    http://www.derwesten.de/politik/manager-draengen-bundestag-auf-antikorruptionsgesetz-id6963857.html
    BERUFSPOLITIKER Kubicki ist ein armseliger Wicht. Jeder normale Arbeitnehmer hat keine Jobgarantie, muss flexibel sein, landet wenn es dumm läuft in der Arbeitslosigkeit und Hartz IV und wird wesentlich schlechter entlohnt und abgesichert als ein Minister oder Bundestagsabgeordneter. Wem 12000 € steuerzahlerfinanziertes Monatssalär (davon 4000 € steuerfrei!) nicht ausreichen, dem ist eh nicht mehr zu helfen! Ganz zu Schweigen von den hohen Übergangsgeldern, welche nach dem politischen Ausscheiden bezahlt werden. Von den völlig überzogenen und unverschämten Pensionen und Pensionsansprüchen will ich hier gar nicht erst schreiben. Das hat nichts mit Neid zu tun, sondern mit Gerechtigkeit. Würde wirklich nach Leistung bezahlt werden, dann müßten viele Berufsgruppen in diesem Land weitaus mehr verdienen. Auch kann es nicht sein, daß jemand eine Arbeitsleistung erbringt, diese dann so mies bezahlt wird, um davon nicht leben zu können. Für mich waren dass gestern bei Maybrit Illner, zum Teil alles scheinheilige Heuchler vor dem Herrn. Herr Oppermann und Frau Ditfurth waren diejenigen, die der Wahrheit zum Thema am nächsten standen. Übrigens den „gläsernen Staatsbürger“ haben wir bereits - siehe Hartz IV Regelung, also warum dann nicht auch den „gläsernen Abgeordneten“. Ihr seid immer noch „Volksvertreter“, vergesst dass NIE!!! Und Ihnen Kibicki rate ich, ihr politisches Amt aufzugeben und wieder als Strafrechtsanwalt zu arbeiten. Solche Leute wie Sie brauchen wir nicht. Wer die Sendung verpaßt hat, hier - es lohnt sich: http://maybritillner.zdf.de/

  • Zunächst halte ich es für falsch, dass Politiker überhaupt Nebeneinkünfte haben dürfen. Welcher Angestellte/Arbeiter darf bzw. kann unter zeitlicher Betrachtung außer einem Minijob neben seiner Festanstellung arbeiten? Im Ergebnis müssen Politiker wahrscheinlich besser bezahlt werden.
    Zusätzlich finde es absurd, dass sich die Politiker bei dem Thema der Nebeneinkünfte selbst reglementieren bzw. kontrollieren. Hier hat keiner der Herrschaften wirkliches Interesse an Transparenz oder soger Eindämmung!

  • Ich sage es immer wieder:
    Politiker müssen mehr Geld bekommen!
    Sie dürfen aber keine Nebeneinkünfte mehr haben.
    Denn für mich sind Nebeneinkünfte verschleierte Bestechung.
    Wenn Herr Steinbrück zum Beispiel in letzter Zeit Vorträge bei Banken gehalten hat und jetzt die Schuldenunion vorantreibt, dann weiß ich doch was los ist.
    Wenn er dann seine Arbeit gut macht, winkt ein Posten im Aufsichtsrat.
    Es tut mir leid aber für mich ist das hier keine Demokratie mehr!

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