Umfrage zur Bundestagswahl
Schwarz-Gelb fehlt die Mehrheit

Einer aktuellen Umfrage zufolge würde die Schwarz-Gelbe Koalition bei der Bundestagswahl nur auf 44 Prozent kommen. Vorausgesetzt die FDP schafft den Einzug in den Bundestag. Die Grünen zeigen sich hingegen krisenfest.
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BerlinUnion und FDP müssen weiter um eine Fortsetzung ihrer Koalition nach der Bundestagswahl im September bangen. Die Union fällt nach dem am Dienstag veröffentlichten „Stern-RTL-Wahltrend“ im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 40 Prozent. Die FDP verharrt bei vier Prozent und würde so den Wiedereinzug in den Bundestag verfehlen. Gemeinsam kämen beide Parteien nur auf 44 Prozent. Forsa-Chef Manfred Güllner schätzt aber die Chance der Liberalen, bei der Wahl über fünf Prozent zu kommen, als hoch ein. „Viele Wähler können sich vorstellen, der FDP ihre Stimme zu geben. Sie entscheiden sich aber erst kurz vor der Wahl“, sagte er.

Die drei im Bundestag vertretenen Oppositionsparteien erzielen in der Umfrage zusammen 46 Prozent: Die SPD erreicht unverändert 24 Prozent, die Grünen verbessern sich um einen Punkt auf 14 Prozent, die Linke hält sich bei 8 Prozent. Den leichten Anstieg bei den Grünen kommentierte Forsa-Chef Güllner mit den Worten: „Die Steuererhöhungs- und die Pädophilie-Debatte irritieren ihre Stammwählerschaft nicht.“

Die Piraten (unverändert drei Prozent) und die Alternative für Deutschland (wie in der Vorwoche drei Prozent) hätten keine Chance auf einen Einzug in den Bundestag.

Das Forsa-Institut befragte zwischen dem 21. und 24. Mai im Auftrag des Magazins „Stern“ und des Fernsehsenders „RTL“ 2001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Dass die etablierten Parteien, die eigenständig die letzten Rest des deutschen Volkes verdrängen wollen, die Macht unter sich aufteilen, ist der Beleg, dass die demokratische Kultur in der BRD tot ist.

    Es gibt keine Demokratie mehr in der BRD. Die etablierten Parteien können sich auf die etablierten Qualitätsmedien stützen, die ihre Politik und politische Ideologie größtenteils stützen.
    Wenn Frau Merkel wie kürzlich in einer Rede einem die Biodeutschen bald eine Minderheit im eigenen Land sein werden, und dass diese Entwicklung aktiv voranzutreibem sei, so klatschen ihnen die linken Medien von ZEIT, SZ und Tagesspiegel laut Beifall und das Handelsblatt lässt einen berüchtigen Studienzensierer* wie Klaus F Zimmermann* , einen mehrseitigen Beitrag über die Vorteile und Notwendigkeit von noch mehr Zuwanderung reden.

    Nicht-etablierte Parteien werden medial boykottiert, totgeschwiegen oder gezielt diffamiert.

    Derweil steigert der Nicht-Wähleranteil -was sich besonders in Landtags- und Kommunalwahlen bemerkbar macht.

    Die BRD ist keine Demokratie mehr - so lautet die traurige übertriebene Wahrheit.


    * http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/forscherposse-beim-diw-was-nicht-passt-wird-passend-gemacht-a-729831.html

  • Die migranten haben bereits verstanden und werden in Zukunft AfD wählen. Ich mach mit.

    Halil Senguel

  • @ GeorgeOrwell: Bitte sachlich bleiben, Big Brother liest mit und zensiert ;-)

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