Umfrage zur Wahl
Drei Prozent für die Anti-Euro-Partei AfD

Die Alternative für Deutschland gewinnt immer mehr Wähler: Wenige Stunden nach der offiziellen Gründung sehen Meinungsforscher die Partei bei drei Prozent. Damit wollen die Euro-Gegner Kanzlerin Angela Merkel stürzen.
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BerlinNur wenige Stunden nach ihrer Gründung liegt die Anti-Euro-Partei Alternative für Deutschland (AfD) schon bei drei Prozent. Nach einer Umfrage des INSA-Instituts im Auftrag der Bildzeitung würden drei Prozent der Deutschen die Euro-Kritiker wählen. INSA-Chef Hermann Binkert sagte der Zeitung: „Die AfD hat ein großes Potenzial. Zwei Drittel der Deutschen lehnen die Milliarden-Rettungsschirme für den Euro ab.“

Erst am Wochenende hat AfD bei einem Parteitag in Berlin gegründet. Auch ein Wahlprogramm ist bereits verabschiedet: Darin fordern die Euro-Gegner eine „geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes“.

Die Partei hat es sich außerdem zum Ziel erklärt, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu stürzen. Der Ökonom Joachim Starbatty, einer der Mitinitiatoren der Alternative, erklärte, das sei ein durchaus realistisches Ziel. „Wenn wir in den Bundestag kommen - und die Chancen dafür sind sehr groß -, dann ist Angela Merkel Geschichte“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

Die AfD werde im Wahlkampf nicht zuletzt den Regierungsparteien CDU/CSU und FDP Stimmen abjagen, so dass die schwarz-gelbe Koalition keine Mehrheit mehr habe. „Dann wird Angela Merkel nicht mehr die Galionsfigur sein, und dann wird die CDU ihren Kurs überdenken“, sagte der Tübinger Wirtschaftswissenschaftler.

Starbatty ist Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der AfD und berät die Parteiführung. Er hatte schon 1998 in Karlsruhe gegen die Euro-Einführung geklagt. 2011 zog er mit Mitstreitern erneut vor Gericht und klagte gegen die Milliardenhilfen für überschuldete Euro-Staaten. Beide Klagen blieben erfolglos.

Merkel habe Deutschland mit ihren milliardenschweren Rettungspaketen für kriselnde Euroländer in eine verhängnisvolle Situation gebracht. „Das ist keine Politik ans rettende Ufer, sondern sie führt uns einfach Schritt für Schritt tiefer in den Schuldensumpf hinein“, sagte der Professor, der lange Mitglied der CDU war.

Der Meinungsforscher Klaus-Peter Schöppner von TNS-Emnid sieht gute Chancen, dass die AfD bei der Bundestagswahl im September den Sprung über die Fünf-Prozent-Hürde schaffen wird. „Mehr potenzielle Wähler kommen aus dem Lager der Nicht-Wähler als aus der Gruppe enttäuschter CDU-Anhänger“, sagte er der „Neuen Westfälischen“. Weitere zwei bis drei Prozent der Wahlberechtigten suchten sich immer völlig undogmatisch und unideologisch eine Partei, mit deren Wahl sie ihren Protest artikulieren könnten.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Umfrage zur Wahl: Drei Prozent für die Anti-Euro-Partei AfD"

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  • Wer der Warheit zum Sieg verhilft,leistet keine Hilfe für Lügner!Jedoch glaubt die AfD im Moment noch mit dem Europroblem alles in Ordnung bringen zu können was hier schiev läuft.ein Irrweg!Besser ist es aber "einen" grossen Mist auszubügeln ,als keinen anzugehen.manfred

  • CDUGRÜNESPDFDPCSULINKE
    Die “ENDLOS!“ Versager!
    ++++++++++++++++++++++++++++
    Patriot-Einsatz in der Türkei

    Eine falsche Toilette löst deutsch-türkische Krise aus
    Dreckige Klos, miese Unterkünfte für die Truppe – darüber wetterte im März Hellmut Königshaus. Er hat damit das deutsch-türkische Verhältnis belastet. Der Minister ist zunehmend genervt von ihm.

    Schimmel an der Wand, mehrmals übergepinselt…
    …Betten von nur 1,90 Meter, zu kurz…
    …von der Bevölkerung angepöbelt…
    …von türk. Offizieren angepöbelt…
    …zwei Monate nach Ankunft der ersten Soldaten immer noch nichts passiert!

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article115375256/Eine-falsche-Toilette-loest-deutsch-tuerkische-Krise-aus.html
    ===========================
    CDUGRÜNESPDFDPCSULINKE
    Wer solche Politiker hat, braucht wahrlich keine Feinde!

    +++Deshalb werde ich AfD wählen!+++

  • Es gehört die Partei gewählt, die offensichtliche Mißstände offenlegt, statt die Augen vor der Realität verschließt.

    Es gehört die Partei gewählt, die mit Weitsicht und europäischem Verantwortungsbewußtsein Alternativen anbietet, statt kurzsichtig und alternativlos aggiert.

    Kurum: Meine Stimme hat die AfD gewiss! Und nein, ich bin kein Befürworter "rechtspopulistischer" Idden, sondern habe bisher eher links gewählt. Aber ich verstehe mich als Europäer ... und hier geht es um Europa!

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