Umfrage
Zwei Drittel der Deutschen haken die FDP als unverlässlich ab

Laut einer Umfrage glauben 86 Prozent der Deutschen, dass die FDP sich mehr mit sich selbst beschäftigt statt mit den Problemen Deutschlands. Ein Drittel der Bürger glaubt nicht, dass Schwarz-Gelb bis 2013 hält.
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BerlinTrotz personellen Umbaus ihrer Führungsspitze kommt die FDP nicht aus dem Stimmungstief heraus. 61 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass mit der FDP verlässliche Politik nicht mehr möglich sei, ergab eine Umfrage für das ARD-„Morgenmagazin“.

86 Prozent glauben, dass die Partei sich mehr mit sich selbst beschäftigt anstatt mit den Problemen Deutschlands. Nur 30 Prozent sehen die FDP kurz vor ihrem Bundesparteitag in Rostock mit dem designierten neuen Vorsitzenden Philipp Rösler auf dem richtigen Weg. Für die Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des ARD-„Morgenmagazins“ wurden am 9. und 10. Mai 1000 Bundesbürger befragt.

In der Sonntagsfrage legt die FDP dennoch um einen Punkt auf fünf Prozent zu. Bei der Bundestagswahl 2009 hatten die Liberalen allerdings noch 14,6 Prozent geholt. Die Union verliert im Vergleich zum ARD-„Deutschlandtrend“ vom 5. Mai 2011 zwei Prozentpunkte auf jetzt 33 Prozent. Die Grünen büßen einen Punkt ein und kommen auf 22 Prozent. Die SPD verharrt unverändert bei 26 Prozent. Rot-Grün kommt somit auf 48 Prozent, die schwarz-gelbe Regierungskoalition auf 38 Prozent.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • ständig Nachrichten über die Drei-Prozent-Partei, das ist doch eklig ... als wenns nicht Wichtigeres gäbe

  • sehr richtig!..

    Es wird sich nur noch um sich selbst gekümmert, als dem Deutschen Volke zu dienen!

    Bei allem vergessen die geählten, wer Sie eigentlich gewählt!

    Glaub man vielen Umfragen, wollen die meisten etwas anderes als die Damen und Herren da anstellen!

    Was liegt hier dann eigentlich näher als die direkte Demokratie! Volksentscheide her!

    Wollt Ihr Atomstrom? Nein - dann weg damit
    Wollt Ihr Zuwanderung aus allen Ländern? Nein - dann weg damit

    usw...

    Gut....die Folgen müssen dann natürlich alle Zahlen... ob das am Ende besser ist... I don't know... aber wenn wir es nicht probieren werden wir es nie erfahren!!!

  • Hinzu kommt doch bei der jetzien FDP, dass sie quasi aus Teenagern besteht.
    Die Dreißigjährigen die noch nie im Leben einen einzigen Tag im wirklichen Brufsleben standen, spielen nun Minister oder sonstige Führungskräfte.
    Ich sehe das eigentlich als Affront gegen uns Bürger, die wir seit Jahren oder Jahrzehnten im Leben stehen.
    Dieses Berufspolitikertum was sich breit macht, müßte ungehend verboten werden, denn es kann nicht sein, dass unreife grüne Jungs ein Land mit leiten wollen.
    Man hat doch mehr und merh den Eindruck, all die, die auf dem normalen Arbeitsmarkt keine Chancen haben, weil fehlende adäquate Ausbildung oder überlange Studienzeiten etc., in die Politik gehen, da dies die einzige Möglichkeit ist, Geld zu verdienen.
    Auch bei andren Parteien fängt dies ja an, man denke an Mißfelder, auch 10 Jahre Studium und sonst nichts.
    Wann begreift man in der Politik, dass das so nicht geht?
    Die Politik ist zum Spielplatz für Nichtskönner geworden

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