Umfragewerte
FDP verharrt bei unter fünf Prozent

Die FDP kommt nicht aus dem Umfragetief. Während die Grünen einen leichten Sommer-Aufschwung verspüren, versalzen die Piraten und die Linkspartei möglichen Regierungskoalitionen die Suppe.
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BerlinDie FDP ist einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid zufolge wieder unter die Fünf-Prozent-Hürde gerutscht. Nach der von der „Bild am Sonntag“ veröffentlichten Erhebung würden die Liberalen derzeit mit vier Prozent den Einzug in den Bundestag verpassen. Die Union kommt demnach unverändert auf 36 Prozent, die SPD verliert einen Punkt und landet bei 28 Prozent. Jeweils einen Prozentpunkt zulegen können die Grünen, die sich auf 14 Prozent verbessern, und die Piratenpartei, die sich auf acht Punkte verbessert. Die Linke bleibt unverändert bei sieben Prozent.

Damit hätte weiterhin weder Schwarz-Gelb noch Rot-Grünen eine eigene Mehrheit. Emnid befragte zwischen dem 2. und dem 8. August insgesamt 1873 Menschen.

In den vergangenen Tagen hatte sich bereits gezeigt, dass die Grünen derzeit einen leichten Aufwind verspüren. Die weiterhin stabilen Werte für die Linkspartei und die Piraten verhindern aber, dass sich eine Mehrheit für eine Regierungskoalition aus Schwarz-Gelb oder Rot-Grün finden würde.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Umfragewerte: FDP verharrt bei unter fünf Prozent"

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  • "Abwrackprämie für Politier"^^
    Das ist wäre doch ein richtig gute Möglichkeit:
    Fangen wir gleich mit Herrn Rösler an, am besten gleich die ganze FDP, denn es ist ein Unding, dass eine Partei die im Moment gerade noch über ungefähr 4 -5% der Wählerstimmen verfügt, maßgeblich die Geschicke unserer Republik bestimmt!
    Vor allem beim Mega- Zukunfts- Thema- Energiewende.
    Ich frage mich schon lange:
    Wie kann man da nur einen Mann hinstellen, der von manchen deutschen Zeitungen schon zum „größten Hanswurst der Nation“ vorgeschlagen wurde und sich offen gestanden, auch so benimmt und handelt, bzw. blockiert und verschleppt wo es nur geht!
    Aber ich vermute mal Merkel will das so, denn je schlechter die Mitarbeiter, desto weniger fällt es auf, wenn der Chef unterirdisch schlecht ist!
    Mit sonnigen Grüßen
    Werner Thoma

  • Die F.D.P ist eigentlich eine "Leistungsverweigerer-Partei" hierfür stehen Personen wie Niebel, Rösler u. Co. Im nächsten Jahr haben die "fertig" mit einem Zeugniseintrag: "Herr Rösler war ein "netter Mensch", der sich politisch stets bemüht hat den durchschnittlichen Anforderungen an einen Bundespolitiker zu erfüllen - leider ist ihm dies nur selben (bis überhaupt nicht) gelungen. Für seine weitere Karriere kann man ihm nur einen Job (angelernt) außerhalb der Politik empfehlen. Es wird schwer diese neue Stelle zu finden, das Arbeitsamt wird ihm hoffentlich nach Kräften (und ohne Bevorzugung) zu einer angemessenen Stelle verhelfen.

  • Eigentlich liegt dieser Umfragewert mindesten 3,5 % über den "politischen Kompetenzen" der FDP-Politiker in der Koalition.

    Nie habe ich solche "Verlierertypen" in einer Regierungskoalition gesehen, nie wurde die politische Tagesarbeit so von "handwerklichen Fehlern", einer "nicht mehr zeitgemäßen Ideologie" und "politischen Karrieren für das eigene Klientel (Parteimitglieder)" bestimmt, wie bei diesen FDP-Bundestagsabgeordneten. Im Übrigen hat die FDP-Bundespartei mehr Schulden, als eigenes Vermögen - und als Vorsitzender einer solchen Partei bläst der Wirtschaftsminister sich groß auf und gibt Griechenland Ratschläge - wie verrückt ist das denn?

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