Umsatzsteuer
Bund muss weniger Steuereinnahmen verkraften

Die Einnahmen durch die Umsatzsteuer sind im April eingebrochen und haben damit die gesamten Staatseinkünfte ins Minus gedrückt. Bei den anderen Abgaben ist das Finanzministerium aber mehr als zufrieden.
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DüsseldorfDie Steuereinnahmen sind im April lediglich um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Dies berichtet das Handelsblatt unter Verweis auf Daten aus dem Bundesfinanzministerium in seiner Freitagausgabe. Grund für das schwächste Monatsergebnis seit fast einem Jahr sei der dramatische Rückgang der Umsatzsteuer gewesen: Ihr Aufkommen sank um 7,3 Prozent – einen solchen Einbruch hatte es zuletzt im Mai 2010 gegeben. Die Umsatzsteuer ist die aufkommensstärkste Einzelsteuer. Angaben zu möglichen Gründen machte das Finanzministerium nicht.

Die übrigen wichtigen Steuern dagegen legten weiter zu: Im April stieg das Lohnsteueraufkommen um 5,4 Prozent, die veranlagte Einkommensteuer legte um 18 Prozent und die Soli-Einnahmen um acht Prozent zu. Das Aufkommen der allein den Ländern zustehenden Grunderwerbsteuer stieg angesichts des Immobilienbooms sogar um 18,9 Prozent.

Insgesamt sind die Einnahmen der ersten vier Monate auf Kurs: Ohne die gesondert erfassten Gemeindesteuer stieg das Steueraufkommen um 2,7 Prozent auf gut 175 Milliarden Euro; die Steuerschätzung hatte Anfang Mai für das Gesamtjahr 2,5 Prozent Plus vorhergesagt.

Kommentare zu " Umsatzsteuer: Bund muss weniger Steuereinnahmen verkraften"

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  • das ist die beste nachricht des monats - ich denke viele sogenannte "leistungsträger" oder auch " starke schulter" genannt werden sich langsam aber sicher fragen ob es sich überhaupt noch lohnt für dieses abzockersystem zu arbeiten um dann als gegenleistung sozialneid und umverteilungsbegierden zu ernten.
    ich sage radikal runter mit den umsätzen und erträgen, runter mit den steuern und abgaben auf dem völlig legalen wege der leistungsumverteilung, auf das die schwachen schultern stärker werden!

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