Umstritten ist die soziale Abfederung
Union im Gesundheitsstreit weiter uneins

In der unionsinternen Debatte um die Gesundheitspolitik steht - trotz Verständigung über die Grundzüge einer Reform - ein endgültiger Durchbruch weiter aus.

HB BERLIN. Zwischen CDU und CSU war nach dpa-Informationen vom Freitag noch immer umstritten, wie der notwendige Solidarausgleich beziehungsweise die freie Versicherung der Kinder zu finanzieren ist, wenn es zu einem Systemwechsel in der Krankenversicherung kommt.

In den Schwesterparteien bestand aber den Informationen zufolge die Erwartung, dass eine Entscheidung in den nächsten Tagen fallen wird. Über das Wochenende sollten die Verhandlungen hinter den Kulissen weitergeführt werden. Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) sagte, CDU und CSU würden sich noch vor ihren Parteitagen auf einen Kompromiss einigen.

Die CSU beginnt ihren Parteitag in München bereits am kommenden Freitag. Aus der CSU wurde der Stand der Unterredungen als positiv bewertet. „Es gibt aber noch eine Reihe von offenen Fragen“, hieß es. Bestritten wurde, dass es ein Ergebnis unbedingt noch vor dem Montag geben müsse, wenn sich in München der CSU-Vorstand trifft.

Nach Informationen der „Berliner Zeitung“ (Samstag) hat die CDU- Vorsitzende Angela Merkel kurzfristig für Montagfrüh eine telefonische Schaltkonferenz des Parteipräsidiums einberufen, bei der das zwischen Merkel und CSU-Chef Edmund Stoiber ausgehandelte Kompromisspapier beraten werden soll.

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