Umstritten ist vor allem die Arbeitszeitregelung
Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst vertagt

Die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben die Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag nach knapp sechsstündigen Gesprächen am Donnerstagabend ergebnislos vertagt.

HB BERLIN. „Der Wille, Lösungen zu suchen, ist vorhanden“, sagte TdL-Geschäftsführer Konstantin Rieger im Anschluss an die Gespräche. Es gebe derzeit keinen Grund für weitere Warnstreiks der Gewerkschaft. Nach Angaben eines Verdi-Sprechers haben beide Seiten „konstruktiv ausgelotet, wo Lösungen liegen könnten“. Umstritten ist vor allem die Arbeitszeitregelung. Die Länder wollen für rund 900.000 Beschäftigten bei der Arbeitszeit sowie dem Weihnachts- und Urlaubsgeld Öffnungsklauseln einführen. Generell wollen die Arbeitgeber eine 42-Stunden-Woche durchsetzen. Die Länder sollen aber auch eine geringere Arbeitszeit vereinbaren können. Zurzeit beträgt die Regelarbeitszeit 38,5 Stunden. Die Gewerkschaft lehnt längere Arbeitszeiten weiterhin ab.

Am 24. April sollen die Verhandlungen wieder aufgenommen werden. Für den folgenden Tag hat Verdi die Bundestarifkommission einberufen. In den letzten Tagen hatte die Gewerkschaft den Druck auf die Arbeitgeber durch Warnstreiks der Beschäftigten erhöht.

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