Die SPD tut sich schwer mit Konsequenzen aus der Debatte um das umstrittene Israel-Gedicht von Günter Grass. Einige Genossen wollen ihn nicht mehr als Wahlkampfhelfer sehen. Andere wiederum mahnen zu mehr Sachlichkeit.

Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • @redaktion

    Vorschlag zur Güte: Statt einfach etwas wegzustreichen, auszuklammern oder zu löschen - und uns somit um dei Gelegenheit zu bringen, selbst zu beurteilen, wie weit da jemand die Grenzen des Anstands überschritten hat - wie wäre es statt dessen mit so etwas wie "Dialog"?

    Sie könnten dem entsprechenden Nutzer also hier öffentlich mitteilen, was Sie anstößig finden, sprich diesen Beitrag von Seiten der Redaktion kommentieren statt ihn in seiner Gänze. Verbunden mit der Warnung, in Zukunft die beiträge des entsprechenden Teilnehmers generell nicht mehr zu veröffentlichen?

    Das wäre vielleicht etwas mehr an Arbeit, als es hinterließe nicht den faden Beigeschmack, den Löschen nun mal hat.

    Bislang bin ich ja zb. davon ausgegangen, daß bestimmte Beiträge sich durchaus der heimlichen Zustimmung der Redaktion erfreuten ... Hier wäre dann ein klares Wwrt besser als die Schere.

  • @hardy
    Vernünftiger Vorschlag
    Unser kleiner Ausflug Alamut, Hofmann, Gelpke Gratful Dead u.s.w. ist zwar verschwunden aber immerhin nicht Montaigne, da bestand dann doch wohl eine Gewisse Hemmung. Darf man annehmen und hoffen, dass Montaigne dem Zensor bekannt ist? Das wäre ein Hoffnungsblitz, wenn auch kein "Heidelberger Blitzer"

  • Liebe Handelsblatt-Community,
    persönliche Beschimpfungen und sexistische, rassistische oder verunglimpfende Beiträge müssen wir entfernen oder editieren. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis. Mit freundlichen Grüßen. Die Redaktion

  • @redaktion handelsblatt
    "Verunglimpfende Beitäge" das kann man aber unter Umständen sehr weit fassen. Wo hört Kritik auf und fängt selbige an? Ziemlich schwierig. Als doch Zensur. Und was heißt bitteschön "müssen"?
    Sie müssen doch nicht. Ich hätte beinah gesagt, nur auf´s Klo. Was ich hiermit ausdrücklich wieder zurücknehmen.

  • Gu verstehe ich und halte ich auch für angemessen, aber auch eine harmlose Unterhaltung über "Alamut", das "Hofmann´sche Elexier (LSD) Musik Grateful Dead, E.Jünger und die siebziger Jahre? Das schien mir etwas überzogen. Na immerhin haben Sie Michel de Montaigne stehen lassen. Dafür danke.

  • @rapid
    Sie sind ein höflicher Mensch ,rapid, wenn ich gelöscht würde, würde ich den Stinkefinger zeigen. Unglaubliche Methoden, die hier einreißen.

  • @radiputz
    Ja ich weiß, contenance bis zum Umfallen. Ich muß mal drüber nachdenken. LOL

  • @rapid

    Kennen Sie übrigens "Wild Germany", diese kleine Dokureihein UDFNeo? Vor allem die Folge "Crystal Meth" wird Sie wahrscheinlich begeistern - da fragt unser Reporter auf dem "Hügel" ein paar wartende herrschaften in Anzug über ihr Wissen aus und einer der herren (in Anzug) antwortet trocken "Naja, über LSD, da hätte ich ja was zu erzählen. Aber Crystal Meth? Keine Ahnung".

    Daß das HB meinen kleinen Exkurs über die wahre Geschichte des Internet entfernt hat, hmmm, ich kann damit leben, es war eh _nur für Sie_ bestimmt - und wenn Sie es gelesen haben, sei's drum.

    Immerhin müssen wir wahrscheinlich nicht mehr hilflos damit leben, daß der eine oder andere Nutzer seine Politiker-Lynch-Phantasieen nicht mehr so ungeniert ausbreiten kann. Und das empfinde ich persönlich als viel wichtiger als mein Geschreibsel.

  • @hardy
    Ja ich hab´s noch gelesen. Dann war´s weg. Irgend ein nervöser Finger. Mein Gott die Leute sind ja auch nicht frei, sondern Abhängige. Mich als Zensor zu betätigen, ich kann mir da auch was anderes vor stellen.
    Na ja jeder hat sein "Karma" ha, ha Buddha.

  • "Mein Gott die Leute sind ja auch nicht frei, sondern Abhängige."

    Mein erster Gedanke: "Schon okay, der übt noch"

    "Karma"

    Wir sind ja nicht dafür da, alles sofort richtig zu machen, sondern zu üben, die Sache irgendwann mal richtig machen zu können, oder?

    Wenn der "Zensor" sich eingearbeitet hat und ihm die Arbeit langsam bis zum Halse steht, wird er unsere kleinen Einwürfe und Abschweifungen irgendwann veilleicht gar auch als Lichtblicke empfinden

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%