Umverteilung von Flüchtlingen
Regierung will Aufnahme beschleinigen

Die Umverteilung von Asylsuchenden soll in der EU beschleunigt werden. Bisher ging dies nur schleppend voran. Deutschland soll bis zu 1000 Flüchtlinge monatlich aufnehmen. Seit 2015 gibt es Streit über die Anteile.
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BerlinDie Bundesregierung will einer Zeitung zufolge die zugesagte Aufnahme von Flüchtlingen im Rahmen der EU-weiten Umverteilung beschleunigen. Deutschland habe im Dezember 480 Asylsuchende aus Griechenland und Italien ins Land geholt, berichtete die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (Donnerstagausgabe) vorab unter Berufung auf das Bundesinnenministerium.

Ziel sei es, „dass künftig auch Einreisen von bis zu 1000 Personen monatlich realisiert werden können“. Deutschland solle bis Sommer 2017 rund 27.000 Personen aufnahmen, bislang seien 1095 Schutzsuchende ins Land geholt worden, berichtete das Blatt.

Seit 2015 tobt in der EU ein Streit über die Verteilung von Flüchtlingen innerhalb der Gemeinschaft. Die Entscheidung zur Verteilung von 160.000 Flüchtlingen ist nur ansatzweise umgesetzt worden, weil sich insbesondere osteuropäische Länder weigern, ihren Anteil zu übernehmen. Die EU-Staaten wollen bis Mitte kommenden Jahres eine Einigung über das Thema erzielen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Umverteilung von Flüchtlingen: Regierung will Aufnahme beschleinigen"

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  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette 

  • Das Asylgesetz gehört schnellstens abgeschafft, weil es tausendfach missbraucht wird. In der EU
    will man doch alles harmonisieren, man will immer enger zusammenrücken, das Nationale soll zurückgefahren werden, also warum nicht ein einheitliches Asylgesetz. Das Nationale soll hier also felsenfest verteidigt werden? Das ist aber nicht im europäischen Sinne, Frau Merkel.

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