Umweltjahre 2014
BUND sieht negative Jahresbilanz

Der Umweltverband BUND übt Kritik an der EEG-Reform, mahnt Massentierhaltung an und kritisiert den intensiven Lkw-Verkehr auf Deutschlands Straßen. Zusammenfassend spricht der Verband von einem Jahr der Rückschritte.
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Berlin Der Umweltverband BUND sieht 2014 als ein Jahr umweltpolitischer Rückschritte. Mit ihrer Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) habe die Bundesregierung den dezentralen Ausbau der regenerativen Stromerzeugung zurückgedrängt, erklärte BUND-Präsident Hubert Weiger am Montag in Berlin in seiner Jahresbilanz. Damit werde „die klimapolitisch wichtigste Energieform ausgebremst“.

Weiger warf der Regierung auch Versäumnisse in der Landwirtschafts- und Verkehrspolitik vor. So würden „in Deutschland weiterhin neue Megaställe genehmigt“. Im Verkehrsbereich forderte der BUND-Präsident eine sofortige Ausweitung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen, um „dem Ausweichverkehr quer durch Tausende überlastete Kommunen endlich einen Riegel vorzuschieben“.

Zumindest geringfügige Fortschritte sieht Weiger dagegen in dem klimapolitischen Aktionsplan von Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD). Der Plan „enthält eine Reihe von Vorhaben, die zur Minderung der Treibhausgase führen können“, erklärte Weiger. Für das kommende Jahr forderte er vorrangig „die Stilllegung der ältesten und klimaschädlichsten Braunkohlekraftwerke“ sowie mehr Energieeffizienz.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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