Unerwünschte Anrufe
Bundesnetzagentur verbietet österreichischen Telefonspam

Gegen eine Flut von Telefonspam aus Österreich ist die Bundesnetzagentur massiv vorgegangen. Verbraucher müssen nun eventuelle Rechnungen der Firma nicht bezahlen.

HB BONN. Wie die Behörde am Mittwoch in Bonn mitteilte, verbot sie drei unter der Marke „Friedrich Müller“ auftretenden Firmen unerwünschte Werbeanrufe für teuere 0900-Nummern, schaltete 14 Rufnummern ab und sprach ein Rechnungslegungs- und Inkassoverbot für diese Nummern aus. Für den Fall der Zuwiderhandlung wurden Zwangsgelder angedroht.

Nach Angaben der Bundesnetzagentur wurden die automatisierten Anrufe der in Wien ansässigen Spammer-Firmen in den vergangenen Wochen zu einem „bundesweiten Ärgernis für tausende Verbraucher“.

Wie es hieß, wurden gezielt vor allem ältere Menschen angesprochen, um sie mit zweifelhaften Gewinnversprechen zur Anwahl teurer 0900-Nummern zu verleiten.

Das von der Bundesnetzagentur ausgesprochene Inkassoverbot bedeutet aber, dass Verbraucher eventuelle Rechnungen der Firma nicht bezahlen müssen. Das gilt ab dem Zeitpunkt der ersten Beschwerde bei der Bundesnetzagentur.

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