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11.10.2006 
Gesundheitsreform belastet

Union: Rentenbeitrag steigt trotz Einnahmeplus

Trotz eines erneuten Anstiegs der Einnahmen der Rentenkassen im September hält die Union an der geplanten Erhöhung des Rentenbeitrags von 19,5 auf 19,9 Prozent zum Jahreswechsel fest.

BERLIN. „Angesichts der Unsicherheiten bei der Gesundheitsreform halte ich das für sinnvoll“, sagte Unions-Rentenexperte Peter Weiß (CDU) dem Handelsblatt (Donnerstagsausgabe). Ein Aufschlag bei den Krankenkassen würde nämlich auch die Rentenversicherungen belasten, die den halben Senioren-Beitrag tragen. Außerdem dürfte sich die Finanzlage der Rentenkassen nach bisherigen Prognosen 2008 verschlechtern. „Ich möchte nicht, dass wir dann die 20-Prozent-Marke überschreiten“, warnte Weiß.

Die Pflichtbeiträge der Rentenkassen waren dem Bericht zufolge im September gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,7 Prozent auf 11,8 Milliarden Euro gewachsen. Die Entwicklung sei nicht mehr durch die Verschiebung des Fälligkeitstermins verzeichnet. Mit rund 6,7 Milliarden Euro verfügten die Rentenkassen inzwischen über deutlich höhere Rücklagen als erwartet, berichtet das Handelsblatt. Die Rentenschätzer hätten im Frühjahr für den September eine Reserve von lediglich 4,9 Milliarden Euro vorhergesagt.

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