Union und SPD bilden 16 Arbeitsgruppen
Über 100 Fachleute begleiten Koalitionsgespräche

Mit einem Großaufgebot an Fachpolitikern wollen Union und SPD die Koalitionsverhandlungen vorbereiten und begleiten. Am Mittwoch und Donnerstag werden die 16 Arbeitsgruppen mit insgesamt mehr als 100 Mitgliedern erstmals zusammenkommen.

doe BERLIN. Sie sollen künftig immer zwischen den offiziellen Koalitionsverhandlungen tagen, um mögliche Gemeinsamkeiten oder Knackpunkte vorab zu lokalisieren. Erst am nächsten Montag wird die große Verhandlungsgruppe, der jeweils 16 Vertreter von Union und SPD angehören, wieder konferieren.

Mit einem dreieinhalbstündigen Gespräch im Willy-Brandt-Haus hatten Union und SPD am Montagabend die Koalitionsverhandlungen offiziell eröffnet. Bis zum 12. November soll der Koalitionsvertrag fertig sein, damit er am 14. November von den Parteitagen gebilligt werden kann. Wird der Zeitplan eingehalten, könnte CDU-Chefin Angela Merkel am 18. November zur Kanzlerin gewählt werden.

Beide Seiten zeigten sich gestern optimistisch. Bereits in der Nacht hatte Merkel erklärt, der Auftakt sei "gelungen". SPD-Chef Franz Müntefering urteilte, die große Koalition habe eine reelle Chance. In der Analyse der Reformnotwendigkeiten stimmten Union und SPD weitgehend überein, sagte der designierte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD). Differenzen gebe es noch bei den Instrumenten. Eine Verständigung sei möglich: "Die große Koalition kann - allen skeptischen Stimmen zum Trotz - zu einem Erfolg werden", so Steinmeier.

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