Unions-Politiker führen Merkel-Dämpfer auf Reformdauerstreit zurück
Unions-Politiker fordern mehr Geschlossenheit

Nachdem Angela Merkel vom CDU-Parteitag bei ihrer Wiederwahl als Vorsitzende einen deutlichen Dämpfer erhielt, fordern führende CDU-Politiker größere Geschlossenheit und mehr Disziplin von ihren Parteimitgliedern.

HB DÜSSELDORF. „Man muss sich Kritik nicht über die Medien zurufen“, sagte CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer am Dienstag beim CDU- Bundesparteitag in Düsseldorf. „Es muss Schluss sein mit dieser Art des Umgangs untereinander“, forderte der Generalsekretär. CDU-Politiker könnten auch zum Telefon greifen und Meinungsverschiedenheiten intern austragen. Merkel habe beim Parteitag ausdrücklich alle Delegierten zur Mitarbeit aufgefordert. Öffentlichen Dauerstreit könne sich die Union nicht länger leisten.

Mehrere Unionspolitiker führten den Dämpfer für Merkel bei der Abstimmung am ersten Tag des Parteitags auf den öffentlichen Dauerstreit um Reformen in der Union zurück. Der stellvertretende Parteivorsitzende und rheinland-pfälzische CDU-Chef Christoph Böhr sagte, das Abstimmungsergebnis sei „eine Replik auf die Diskussionen der letzten Wochen und Monate, die nicht ganz zu unseren Gunsten gelaufen sind“. Die Union müsse nun nach außen Geschlossenheit zeigen und an ihrer Botschaft für die Bundestagswahl 2006 feilen, mahnte Böhr. Dazu müsse die Union gerade auch in der Wirtschaftspolitik mehr Profil zeigen.

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