Unionspolitiker für Zwangsschlichtung: Piloten knüpfen Schlichtung an Bedingungen

Unionspolitiker für Zwangsschlichtung
Lufthansa-Tarifkonflikt sorgt für Streit in der CDU

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Piloten knüpfen Schlichtung an Bedingungen

„Solange wir kein verhandlungsfähiges Angebot haben, kann es immer wieder zu Streiks kommen“, sagte Cockpit-Vorstand Jörg Handwerg der „Süddeutschen Zeitung“. „Jeder Kunde muss entscheiden, ob er das Risiko einer Buchung eingeht oder andere Reisewege sucht.“

Eine Schlichtung in dem Tarifkonflikt lehnt die Pilotengewerkschaft aber nicht kategorisch ab. „Wir verweigern uns nicht einer Schlichtung“, sagte Cockpit-Vorstand Alexander Gerhard-Madjidi im Deutschlandfunk. Allerdings brauche man für eine Schlichtung ein verhandlungsfähiges Angebot des Arbeitgebers. „Das hat die Lufthansa nicht vorgelegt“, sagte Gerhard-Madjidi. Es sei nicht akzeptabel, dass die Erhöhung an anderer Stelle auch wieder kompensiert werden solle. „Insgesamt käme ein Minus von 15 Prozent dabei raus.“

Den Antrag der Lufthansa auf Untersagung des Ausstands der Piloten am Dienstag und Mittwoch hatte das Arbeitsgericht München am Montag abgewiesen. Eine Beschwerde vor der Berufungsinstanz zogen die Rechtsvertreter des Konzerns am Abend nach gut einstündiger Verhandlung zurück.

Könnte vor diesem Hintergrund eine Zwangsschlichtung helfen, den Konflikt zu beenden? Wohl kaum. Denn die vom CDU-Wirtschaftsflügel ins Spiel gebrachte Maßnahme gibt es nach deutschem Recht nicht, weil sie in die Belange der verfassungsrechtlich geschützten Tarifpartner eingreifen würde. In der Weimarer Republik hatte man nach großen Streikwellen 1923 eine staatlich kontrollierte Zwangsschlichtung eingeführt, die dem Arbeitsminister das letzte Wort zubilligte.

Arbeitsministerin Nahles sieht aber offenbar keinen Handlungsbedarf und würde dafür auch keinen Rückhalt bei den Gewerkschaften finden. „Die Tarifautonomie gilt, und deswegen ist es jetzt den Tarifpartnern überlassen, da eine Lösung zu finden“, sagte erst kürzlich ein Sprecher von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD).

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  • Versorgungsmodell Politiker und Verwaltung?
    Ich wüsste nicht wie das geändert werden sollte, die haben doch eine noch nie dagewesen Selbstbedienungs-Mentalität entwickelt, dem kann so kein Riegel vorgeschoben werden.

    Lammert:
    Reduzierung der Abgeordneten im Bundestag, is weg vom Tisch !

    Gespräch:
    Ansage Regierungsbeamter im Baureferat:
    "Glaubst Du, wenn ich im Leben was arbeiten hätte wollen, wäre ich zum Staat gegangen ?"

    Selbst große Unternehmen, lassen einen Unternehmensberater kommen in kritischen Zeiten, der den Laden durchkehrt.

    Mir ist nicht bekannt, das der Wasserkopf sich jemals so einer Herausforderung gestellt hat.
    Müssten sofort 70% Hatz IV empfangen, da sie anderweitig nicht verwendbar wären !!!

  • @Harry
    ich sehe das identisch !

    Das Problem ist, dass der Konkurrenzdruck der Billigflieger so groß geworden ist, dass der Streik sinnlos geworden ist.

    Immer größere Flugzeuge! braucht man weniger Piloten.
    Mit einer Piloten-Ausbildung ist der Arbeitsmarkt ziemlich beschränkt.

    Wer sitzt am längeren Hebel?!.

    Einheitsgewerkschaften, deren Vorsitzende mit den Aufsichtsräten gemeinsame Sache machen!

    Leistung und Verantwortung wird von der Zentrale nicht honoriert, da geht 's ausschließlich um Margen.

    Mittel u. Kurzstecke sind ein Verlustgeschäft.
    Langstrecke fliegen die Low-Level Urlaubsbomber.

    Politiker?
    Was kümmert 's die, haben eigene Flugbereitschaft oder lassen mal schnell die Bundeswehr einschweben, wenn 's ein Sprung nach Berlin geht.

    Selbst den Audi- und VW Vorständen, hat man den Zahn gezogen, dass zu Besprechungen bisl rum gejettet wird.

    Is wenigsten Ruhe über meinem Office :-)

  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Trautmann, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !
    Danke

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