Unruhe in der SPD
K-Frage spaltet Sozialdemokraten

„Wie die Kieler Woche ohne Schiffe: SPD-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel hält einen Verzicht seiner Partei auf das Kanzleramt für „schlicht absurd“. Die SPD wird die Frage um die Kanzlerkandidatur dennoch weiter begleiten.
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BerlinDas politische Sommerloch hat sich gerade erst aufgetan, da ist bei den Sozialdemokraten die "goldene dreifache S-Regel" bereits verletzt worden. Denn die lautet nach Angaben von SPD-Vize Thorsten Schäfer-Gümbel: „Sommer, Sonne, Schweigen. Aber seit vergangener Woche und gut zwei Jahre vor der nächsten Bundestagswahl wabert in der Partei eine aufgeregte Debatte um die Kanzlerkandidatur 2017 – und das hat Gründe jenseits des Sommerlochs.

Zwar hatte der schleswig-holsteinische Ministerpräsident und SPD-Politiker Torsten Albig vergangene Woche das Thema wohl ohne größere Absicht aufgebracht. Im NDR hatte er die relativ banale Feststellung getroffen, es sei schwer, gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Wahl zu gewinnen.

Aber er traf einen Nerv, als er hinzufügte, dass allein die weitere Regierungsbeteiligung für die SPD auch ein legitimes Wahlziel sei. Dann folgte der Satz: „Ob die Bezeichnung Kanzlerkandidat noch richtig ist oder nicht, werden wir sehen.“ Die Folge war zunächst eine Welle der Empörung, dann eine Flut an Solidaritätsadressen an den derzeit einzig denkbaren Kanzlerkandidaten, SPD-Chef Sigmar Gabriel.

Vize-Fraktionschef Axel Schäfer, der SPD-Spitzenkandidat von 2013, Peer Steinbrück, und der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil bezeichneten Gabriel als den richtigen Mann für 2017. Die Aufregung über die Erwägung, dass die stolze Volkspartei überhaupt auf die Idee kommen könnte, keinen Kandidaten aufzustellen, liegt nach Ansicht Schäfers in der tatsächlich existierenden enormen Verunsicherung.

„Das Verharren auf der 25-Prozent-Marke bei Umfragen hat sich in den Köpfen festgefressen“, sagte er am Montag zu Reuters. „Alle erkennen, dass der Wiederaufstieg der SPD zu 30 Prozent viel schwerer ist als der Abstieg – aber gleichzeitig kann niemand die Gründe dafür so recht erklären.“ Denn die SPD könne doch stolz auf das Erreichte sein, mahnt auch Schäfer-Gümbel. Es sei ein riesiger Erfolg, dass Merkel „jeden zweiten Tag sozialdemokratische Politik betreiben“ müsse.

Aber je näher die Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz 2016 rücken, desto mehr Augen richten sich auf die Umfragen. Einerseits gibt es eine auffallende Kluft zwischen dem Abschneiden auf Landes- und Kommunalebene und dem Bund – das lenkt den Blick auf den SPD-Chef in Berlin.

Andererseits wird in der Parteispitze auch registriert, dass die SPD in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg trotz Regierungsbeteiligung weit hinter der Union rangiert. Das macht nervös.

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Der Gabriel-Faktor

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  • Ob die SPD>>CDU>>Grüne>>die LInke>>FDP>>AfD

    Wirtschaftspolitisch vertreten alle die gleiche verheerende Politik, wo die meisten Bürger und Wähler nicht profitieren, sondern immer mehr Betroffene Nachteile erfahren, nur etwa 10 % der Bevölkerung profitiert gierig weiterhin !

    Und trotzdem wählen viele Bürger diese Parteien ! Warum ?
    Eigentlich dürfte die Wahlbeteiligung bei etwas mehr als 10 % liegen.

    Währe die Begeisterung der Politik und den Medien und den "Vereinen" auch so hoch bei der Flüchtlingsfrage, wenn nicht die FINANZ-STEUER-Schmarotzer einen erheblichen Profit dadurch "erwirtschaften" würden ? Nicht alle aber zu viele !

    Anderes Beispiel: Brutto-Verdienst 2539,68 € / Monat
    Eingezahlter Rentenbertag im Jahr 5760,00 €, für dieses eingezahlte Jahr erhält der Rentenverars..te eine Rente von 302,04 € ( 25,17 €/ Monat) für das Jahr angerechnet !

    Frage: Was passiert mit den restlichen 5457,96 € die für dieses Jahr eingezahlt wurde ? Warum werden uns nur 302,04 Rente angerechnet ?

    Politik für wenige und die meisten wählen diese Politik !!!

  • Ich frage mich schon lange: Warum haben wir keine Politiker bzw. Parteien mehr, die für die Bürger sind? Es gibt wohl nur noch Schmarotzer, die jeden Schaden wollen. Vor jeder Wahl die selbe Aussage: Wir sind unfähig, wollen den eigenen Bürger nur schädigen. Allein, noch nicht einmal dies können wir, sind wir dazu in der Lage. Wir brauchen unbedingt Unterstützer, Koalitionen um unserer Vernichtungswerk durch führen zu können!

  • Zwischen welcher Art von Verrat die Sozen gespalten sind? Verrat beinhaltet auch immer,
    daß man etwas weiß, bei den Sozen kann das aber nicht sein.

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