Unterstützungszahlung
Mehr Bundesbürger von Sozialhilfe abhängig

Rund 1,1 Millionen Bundesbürger haben im vergangenen Jahr Sozialhilfe erhalten. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2,1 Prozent mehr als 2006. Der größte Teil der Unterstützungszahlungen sei als Eingliederungshilfe an Behinderte gegangen, teilte die Behörde in Wiesbaden mit.

HB WIESBADEN. Die Ausgaben für die Hilfe zur Pflege und für die Eingliederung Behinderter steigen: Für rund 1,1 Mio. Menschen in Deutschland sind im vergangenen Jahr rund 14,6 Mrd. Euro für diese Formen der Sozialhilfe geflossen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden berichtete. Das waren 1,7 Prozent mehr als 2006. Die Zahl der Leistungsbezieher sei dabei um 2,1 Prozent gestiegen.

Die mit Abstand wichtigste Hilfeart ist dabei die Eingliederungshilfe für behinderte Menschen mit 679 000 Empfängern. Hilfe zur Pflege erhielten im Laufe des Jahres 2007 rund 357 000 Menschen. Für diese beiden Leistungen wurden 2007 rund 78 Prozent des Sozialhilfeaufkommen ausgegeben. Der Rest entfiel auf Hilfe zum Lebensunterhalt und auf die Grundsicherung im Alter.

60 Prozent der Menschen, die Eingliederungshilfe für Behinderte erhielten, waren Männer. Das Durchschnittsalter der Empfänger lag bei 32 Jahren. Bei der Hilfe zur Pflege überwogen die Frauen mit einem Anteil von 68 Prozent deutlich. Die Empfänger dieser Leistung waren im Durchschnitt 75 Jahre alt (Männer: 66 Jahre, Frauen: 79 Jahre). Für die Hilfe zur Pflege gaben die Sozialhilfeträger im Jahr 2007 netto insgesamt 2,7 Mrd. Euro aus.

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