Untersuchung des Gesundheitsministerium
Patienten suchen immer häufiger zunächst Hausarzt auf

Auch hier scheint die Gesundheitsreform zu wirken: Bevor Patienten zum Facharzt gehen konsultieren sie immer häufiger den Hausarzt zuerst.

HB BERLIN. Das zeigen Ergebnisse einer vom Bundesgesundheitsministerium veröffentlichten Untersuchung zur kassenärztlichen Versorgung. „Die Patienten verhalten sich rational, nutzen die Steuerungsfunktion und lassen sich überweisen“, sagte dazu eine Ministeriumssprecherin am Freitag in Berlin.

So hätten sich im ersten Quartal 2003 nur 8,6 % der Kassenpatienten zum Orthopäden überweisen lassen, im ersten Vierteljahr 2004 habe diese Quote bereits 70,4 % betragen. Ähnlich verlaufe die Entwicklung bei Hals-Nasen-Ohren- und Augenärzten. Dies zeige, dass der Hausarzt als erster Ansprechpartner der Patienten immer mehr die ihm zugedachte Lotsenfunktion übernehme. Dies verhindere überflüssige Mehrfach- und Paralleluntersuchungen.

Mit der Gesundheitsreform wurde das so genannte Hausarztmodell auf den Weg gebracht, das derzeit in Modellregionen getestet wird. Patienten, die immer erst zum Hausarzt gehen, winkt dabei die Erstattung der Praxisgebühr durch die Krankenkasse.

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