Ursula von der Leyen
Interesse an Bildungspaket steigt

Das Bildungsangebot für arme Kinder ist auf einem gutem Weg - zumindest laut Arbeitsministerin Ursula von der Leyen. Trotzdem zeigt die Mehrheit der Eltern immer noch kein Interesse an dem Paket.  
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BerlinTrotz Anlaufschwierigkeiten sieht Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) das Bildungspaket für rund 2,5 Millionen bedürftige Kinder auf gutem Weg. „Die Zahlen der Inanspruchnahme des Bildungspaketes steigen“, sagte die Ministerin am Dienstag nach einem Treffen mit Vertretern der kommunalen Spitzenverbände in Berlin. Das sei eine „gute Nachricht“.

Vor zwei Monaten hätten nur etwa fünf bis zehn Prozent der Kinder einen Antrag auf Leistungen gestellt hatten, inzwischen seien es 25 bis 30 Prozent. „Das ist gut, das ist erfreulich, aber das reicht natürlich noch nicht“, sagte von der Leyen. Es müssten alle Kanäle genutzt werden, um die Betroffenen zu erreichen und ihnen die Anträge so unkompliziert und unbürokratisch wie möglich zu machen.

Bislang hat ein Fünftel der Eltern überhaupt kein Interesse an den Angeboten für ihre Kinder gezeigt - etwa Lernhilfe für versetzungsgefährdete Schüler oder Teilnahme am Musikschulunterricht. Um herauszufinden, wie sich das ändern lässt, kündigte von der Leyen eine wissenschaftliche Untersuchung an. Bund, Länder und Gemeinden müssten und wollten gemeinsam zum Erfolg des Ganzen beitragen. Der Runde Tisch Bildungspaket soll Anfang November erneut zusammenkommen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Schon wieder eine Studie die unser Sgteuergeld kostet? Und dann auch noch von Wissenschaftlern?
    Bin ich im faschen Film?
    Was sollen diese Wissenschaftler denn erforschen?
    Mein Gott, ist diese Frau doof
    Sind die Politiker alle zu blöde zum Denken?
    Vielleicht haben ja auch nicht alle Kinder Interesse an der Musikschule, soll es ja geben.
    Außerdem noch einmal: Diee Gutscheine sind Diskriminierung, wäre ich in der Situation ich würde mein Kind nicht mit so einem Gutschein irgendwo hinschicken, es ist doch gleich abgestempelt.
    Da würde ich selbst lieber weniger essen und das Geld sparen für mein Kind
    Aber an so etwas denkt diese Fraue ja nicht, die hat genug Geld um alles zu zahlen was ihre Kinder wollen und brauchen

  • Kann die Frau sich nicht ein anderes Betätigungsfeld suchen?
    Wie war ein Spruch von ihr: wer in der Lage ist, einen Hartz IV Antrag auszufüllen, der kann diesen Antrag ausfüllen (die Frau benutzt ihre Gehinrzellen echt selektiv).
    Jetzt will man "entbürokratisieren" und dafür (würg) eine Studie in Auftrag geben - eine Frechheit.
    Würde die gute Dame nur ein mal mit den Leuten sprechen, die Ahnung von der Materie haben - aber dafür müsste sie ihr Wolkenkuckuksheim verlassen - und das wird nicht passieren - sie findet womöglich nicht zurück.

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