US-Banken attackiert

Iran hinter Hacker-Angriffen vermutet

Mögliche neue Runde im „Cyberkrieg“: Die USA haben angeblich konkrete Hinweise, dass Hacker aus dem Iran hintern den Angriffen auf einige US-Banken stecken. Welcher Art die Beweise sind, wird verschwiegen.
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Hat der Iran bei den Hacker-Attacken seine Finger im Spiel? Die USA meinen ja. Quelle: dapd

Hat der Iran bei den Hacker-Attacken seine Finger im Spiel? Die USA meinen ja.

(Foto: dapd)

Die USA glauben nach einem Bericht des „Wall Street Journal“, dass die iranische Regierung hinter einer Offensive von Hackern gegen amerikanische Ziele steckt. In den vergangenen Wochen hatte es eine massive Welle von Angriffen auf Banken in den USA gegeben. Die letzten richteten sich nach Angaben des Blattes vor wenigen Tagen gegen Capital One Financial Corp. und SunTrust.

Bei den Hackern handele es sich anscheinend um ein Netzwerk von weniger als 100 iranischen Spezialisten für Netzwerksicherheit in Unternehmen und an Universitäten, berichtete das „Wall Street Journal“ am Samstag unter Berufung auf namentlich nicht genannte US-Regierungsbeamte. Die Angriffe, bei denen Webseiten der Finanzinstitute durch massenhafte Abfragen lahmgelegt worden waren, könnten wegen besonderer Merkmale bis zur iranischen Regierung zurückverfolgt werden.

Über die genauen Beweise schweigen sich die Beamten der Zeitung zufolge aus: Das sei geheim. Aber iranische Hacker hätten ohne die Unterstützung und technische Erfahrung der iranischen Regierung gar nicht die Ressourcen, größere Attacken durchzuführen. „Dies sind keine gewöhnlichen Iraner“, wurde ein hochrangiger Beamter zitiert.

  • dpa
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4 Kommentare zu "US-Banken attackiert: Iran hinter Hacker-Angriffen vermutet"

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  • Von diesen "Angriffen" geht keinerlei Gefahr aus. Es werden anhand von massenhaften Anfragen einfach nur Server überlastet. "Denial-of-Service-Attacken werden mittlerweile von Cyber-Kriminellen zum Verkauf angeboten, etwa um Konkurrenten Schaden zufügen zu können. Zu Preisen zwischen 10.- und 40.- € pro Stunde kann man diese „Dienstleistung“ einkaufen." Zweitquelle: Wikipedia

    Ganz im Gegensatz zu den Angriffen die per Wurm in iranische Atomanlagen geschickt wurden, um kerntechnische Prozesse gezielt zu sabotieren.
    Den Übeltäter kann man in beiden Fällen nie wirklich ausmachen. Wenn Banken während den 38 Minuten Serverausfällen verpassen ne Aktie zu verkaufen ist das meiner Meinung nach weitaus weniger schlimm.


  • @ ichbinsdoch:

    Verschwörungen, wo man nur hinsieht!

    lol

    Als nächstes werden Sie dem geneigten Leser vmtl. erzählen, das der CIA hinter dem Hackerangriff steckt

    lach!

  • Genau das mit den MAssenvernichtungswaffen habe ich auch gedacht. Man will wohl seitens der USA nicht mit dem Grund "Atombombensuche" in den Iran einfallen und am Ende keine finden. So einen Hacker kann man für die Medien immer finden und auch immer erfolgreich eleminieren.

    Ob es einen USA-Iran-Krieg wird sich wohl mit der Presidentenwahl entscheiden. Es schadet aber eben nicht schonmal jetzt weitere Gründe zu präsentieren.

  • Jaja...der Irak hatte auch Tonnenweise Massenvernichtungwaffen. Die Allierten Streitkräfte haben sie wohl nur übersehen

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