Veräußerung
Hamburg will sich von Pflegekonzern Pflege & Wohnen trennen

Die Stadt Hamburg sucht einen Käufer für große Teile des Pflegekonzerns Pflege & Wohnen. Zum Verkauf stehen zwölf Pflegezentren mit rund 3200 Betten.

HB HAMBURG. Begleitet wird die Veräußerung durch die renommierte Hamburger Privatbank M.M. Warburg. „Die Ausschreibung wird demnächst beginnen“, bestätigte ein Sprecher der Finanzbehörde dem Handelsblatt (Mittwochausgabe) auf Anfrage.

Das Unternehmen bemüht sich derzeit die Kosten zu reduzieren. So wurden in diesem Jahr bereits zwei Pflegezentren veräußert. Um akute Finanzprobleme zu lösen, hat die Hamburger Bürgerschaft zudem einen Haushaltszuschuss von 37,8 Mill. Euro bewilligt. Im Pflegebereich sind mehr als 1600 Mitarbeiter beschäftigt.

Hamburg setzt mit dem Verkauf seine Privatisierungspolitik fort. Erst im vergangenen Jahr hatte die Stadt im ersten Schritt rund 49,9 Prozent der LBK Hamburg an den Frankfurter Klinikkonzern Asklepios abgegeben.

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