Verdacht: Bundesweite Razzia gegen mutmaßliche Rüstungsspione

Verdacht
Bundesweite Razzia gegen mutmaßliche Rüstungsspione

Wegen des Verdachts der Spionage hat Generalbundesanwalt Kay Nehm in mehreren Bundesländern Gebäude durchsuchen lassen. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, sich in Deutschland im Auftrag eines ausländischen Geheimdienstes um die Beschaffung von Rüstungsgütern für Trägertechnologie und für die konventionelle Bewaffnung militärischer Streitkräfte bemüht zu haben.

HB KARLSRUHE. Aus ermittlungstaktischen Gründen äußerte die Bundesanwaltschaft sich weder zur Zahl der Verdächtigen noch dazu, um welchen Staat es sich handelt. Zwölf Objekte in Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Hessen und dem Saarland seien von Beamten des Bundeskriminalamtes und des Zollkriminalamtes durchsucht worden. Die Verdächtigen würden vernommen.

Mit den Durchsuchungen solle weiteres Beweismaterial über die Anbindung der Beschuldigten zu dem Nachrichtendienst gesichert werden sowie zu dem Vorhaben der Beschuldigten, Material zu besorgen, das für die Herstellung von Massenvernichtungswaffen verwendet werden könnte. Über Festnahme und Vorführung der Beschuldigten vor den Ermittlungsrichter werde noch entschieden.

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