Verdi-Chef : Bsirske hat noch lange nicht genug

Verdi-Chef
Bsirske hat noch lange nicht genug

Die Gewerkschaft Verdi lehnt die Rente mit 67 ab. So alt wäre aber Verdi-Chef Bsirske, sollte er 2015 für weitere vier Jahre gewählt werden. Er selbst wäre bereit: „Ich kann mir durchaus vorstellen weiterzumachen.“
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DüsseldorfVerdi-Chef Frank Bsirske will 2015 noch einmal für den Gewerkschaftsvorsitz kandidieren. „Ich kann mir durchaus vorstellen weiterzumachen“, sagte Bsirske im Interview mit dem Handelsblatt. Damit äußerte sich der 61-Jährige zum erstem Mal über seine Zukunftspläne nach Ende seiner Amtszeit. Im Gewerkschaftslager war spekuliert worden, dass Bsirske in zwei Jahren aus Altersgründen nicht mehr antritt.

Er habe sich bewusst entschieden, in einer Gewerkschaft Verantwortung zu übernehmen, sagte Bsirske. „Und ich glaube, das ist eine richtige Entscheidung gewesen, die fortgesetzt werden sollte.“


Bsirske steht seit Gründung der Gewerkschaft im Jahr 2001 an der Spitze von Verdi. Im Jahr 2011 war er auf dem Verdi-Gewerkschaftstag für vier weitere Jahre gewählt worden. Würde er eine komplette weitere Amtszeit ausfüllen, wäre er an deren Ende 67 Jahre alt.

Auf den Einwand hin, dass die Gewerkschaften doch eigentlich die Rente mit 67 ablehnten, erwiderte Bsirske: Verdi sei zwar gegen eine zwangsweise Rente mit 67. „Andererseits kennen etwa die Tarifverträge im öffentlichen Dienst schon lange die Möglichkeit, länger zu arbeiten, wenn beide Seiten das wollen. Und wie es 2015 bei Verdi weitergeht, darüber werden die Delegierten entscheiden.“

Kommentare zu "Bsirske hat noch lange nicht genug"

Alle Kommentare
  • So ein Job als Gewerkschaftsboss ist halt auch von einem Greis auszuüben, ebenso wie ein Ministerpräsident.
    Das ist ja beides nicht stressig, sondern bloß bla-bla.
    Und das schöne,viele Geld erstmal!
    Da will man gaanz lange als Sozialist oder Ökofaschist an so einem Pöstchen kleben!

  • Bei dem monatlichen Einkommen würde ich auch weitermachen.

  • Die Gewerkschaften werden es schon richten und die Wirtschaft durch unsägliche Forderungen und dämliche Streiks und somit uns allen zu schädigen. Dabei sind sie selber ein riesiger Arbeitgeber und Wirtschaftszweig der durch die Beiträge der Mitglieder die Pfründe der Bonzen in der ersten Reiche sichert und ausbaut.
    Die Bonzen und allen voran Bsirske verteufeln die Banken und "Heuschrecken", da frage ich mich was die mit den Mitgliederbeiträgen machen, wohl kaum unters Kopfkissen legen, wohl eher auch an der Börse spekulieren um es zu vermehren oder bei der Bank so viel wie möglich an Zinsen erhalten.

  • Genau, für Bsirske gilt: Wer nicht mit der Zeit geht, wird mit der Zeit - gehen.

    die Zeit für Verdi und die ganzen Bsirkes ist um.

    Wenn eine Gewerkschaft Einfluss zum Wohle der Mitglieder nehmen will, dann muss sie konstruktiv sein und kooperieren, braucht kreative, innovative und integre, glaubwürdige Persönlichkeiten, und das hat Verdi nicht.

    Wie Verdi mit den eigenen Arbeitnehmern umgeht, spricht Bände.

  • schickt ihn bitte nach hause.... die gewerkschaften sind mittlerweile auch nur noch lakaien der politik. wäre der mann unbefangen, würde er seine mitglieder zum sturm auf die bastille (reichstag) schicken, um für weniger lohnabgaben/ steuern) zu demonstrieren. nur das macht sinn, alles andere ist makulatur.

  • .........................................
    ..VERDI-CHEF..
    RÜCKTRITT ALS KONSEQUENZ
    .........................................
    während seiner amtszeiten entstanden kleine
    und schlagkläftige gewerkschaften, die ihre
    interessen gezielter durchsetzen als VERDI..
    ..
    BSIRKE ist ein gewerkschafter von gestern und
    sollte die rente mit 67 nutzen..
    ..
    VERDI und viele gewerkschafter werden es ihm
    danken, wenn er der nächsten generation platz
    macht..!!!!
    ..
    ..

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