Verfahren ausgeweitet
Bundesanwaltschaft ermittelt gegen "Mohammed den Ägypter"

Auch die deutschen Behörden ermitteln jetzt gegen den mutmaßlichen Drahtzieher der Anschläge von Madrid, bekannt als "Mohammed der Ägypter". Dies teilte die Bundesanwaltschaft mit.

HB BERLIN Nachdem bekannt geworden ist, dass Rabei Osman Ahmed, der mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge von Madrid, längere Zeit in Deutschland gelebt hat, wird nun auch in Deutschland gegen ihn ermittelt. Die Bundesanwaltschaft habe ihr Ermittlungsverfahren wegen der Anschläge, das eingeleitet worden sei, weil eine Deutsche verletzt worden war, auf Ahmed ausgeweitet, sagte die Sprecherin der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe, Frauke-Katrin Scheuten, der Nachrichtenagentur AP.

Der unter dem Namen «Mohammed der Ägypter» bekannte 32-Jährige werde nun als Beschuldigter aufgeführt, sagte Scheuten. Bislang gebe es aber keinen Anhaltspunkt dafür, dass sich Ahmed nach August 2001 noch einmal in Deutschland aufgehalten habe, so Scheuten.

Ahmed soll Medienberichten zufolge bereits im September 2001 die Anschläge von Madrid geplant haben. Die Bundesanwaltschaft hatte 2003 einen Prüfvorgang gegen ihn eingeleitet, die Hinweise auf Ahmed hatten aber nicht für ein Ermittlungsverfahren ausgereicht.

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