Verfassungsschutz: Zu wenig Informanten in Islamistenszene

Verfassungsschutz
Zu wenig Informanten in Islamistenszene

In Deutschlands Islamistenszene gibt es zu wenige Informanten und V-Leute. Gerade in Anbetracht radikalisierter Dschihad-Rückkehrer ein ernstes Problem, mahnt der Verfassungsschutz.
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UlmVerfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen hat eingeräumt, dass seine Behörde in der Islamisten-Szene nicht genug Informanten hat. „Die Zugänge durch Informanten und V-Leute könnten besser sein“, sagte er der Ulmer „Südwest Presse“ (Donnerstag). Allerdings gebe es andere Quellen, etwa die Erkenntnisse ausländischer Dienste und öffentlich zugängliche Einträge im Internet.

„Es ist erstaunlich, wie viel manche Menschen im Internet offen über sich preisgeben - bis zu Bildern über Enthauptungen in Syrien, an denen sie als Zuschauer teilgenommen haben“, sagte der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Er wies erneut darauf hin, dass die Gefährdung durch Heimkehrer aus dem Bürgerkrieg in Syrien und dem Irak kontinuierlich zugenommen habe.

Der Verfassungsschutz schätzt, dass etwa 70 der rund 200 Dschihadisten, die aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zurückgekehrt sind, an Kriegshandlungen und schweren Straftaten mitgewirkt haben.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Durch die grünen U-Bootfahrer ist es leichter, die Ämter zu unterwandern als Informanten oder V-Leute in die Extremisten-Szene zu bringen.

    Eine einfachere Möglichkeit wäre, die Grünen zu unterwandern.

  • „Es ist erstaunlich, wie viel manche Menschen im Internet offen über sich preisgeben - "

    Die fühlen sich sehr sicher, auch dann noch, wenn sie nach Deutschland zurückkehren. Es kann ihnen offensichtlich nicht viel passieren.

    Anstatt den "Heimkehrer" den 2. Pass (Deutschen) abzunehmen und sie dahin
    zuschicken wo sie herkamen, werden die "traumatisierten" Extremisten von Psychiatern betreut.

  • Der Verfassunugsschutz kann nur mahnen uns vor Anschlägen warnen und man fragt sich, warum brauchen wir eigentlich 16 nutzlose Verfassungsschutz- Ämter?

    Aber hier muss man tiefer einsteigen. Es kommt immer darauf an wer gerade das Bundesland regiert . Ist es RoT oder ROT Grün , dann werden radikale Muslime nicht belästigt und keiner will sie überwachen. ;Man denkt an 2001 Hamburg.

    Ganz im Gegenteil wie man bei den Grünen in Hamburg gesehen hat , da geht eine Politikerin mit türkischen Hintergrund zu den radikalen Türkischen grauen Wölfen zum Wahlkampf. Wer denkt daran die Muslime zu unterwandern ?Niemand in Hamburg z.B. Die Grünen in Hamburg müssten vomVerfassungsschutz rund um die Uhr überwacht werden, wenn es in Hamburg einen echten Verfassungsschutz geben würde.

    Vermutlich ist es sogar umgekehrt , dass Muslime sich bei den Verfassungschutz Ämtern infiltrieren lassen und dann Informationen weitergeben.


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