Verfassungsschutzbericht Schily hat NPD und Islamisten im Visier

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Zweiter Schwerpunkt des Berichts ist der Rechtsextremismus. Die Wahlerfolge der NPD in Sachsen und der DVU in Brandenburg sowie das „skandalöse Auftreten“ der NPD-Abgeordneten im sächsischen Landtag hätten „für alle erkennbar werden lassen, dass es keine Toleranz für Feinde der Verfassung geben kann“, sagte Schily. Die DVU zählte mit knapp 11 000 Mitgliedern weiterhin die meisten Anhänger unter den rechtsextremistischen Parteien.

Zwar registrierten die Verfassungsschützer mit 40 700 insgesamt weniger Rechtsextremisten als 2003 - zugleich aber verstärkte sich der Trend zum Neonazismus, der sich am historischen Vorbild des Nazi- Reichs orientiert. Die Zahl der Neonazis wuchs um ein Viertel auf 3800. Rund 10 000 Rechtsextremisten stufte der Verfassungsschutz als gewaltbereit ein.

Bezogen auf die Einwohnerzahl stehen Brandenburg und Sachsen- Anhalt an der Spitze bei politisch motivierten rechten Gewalttaten. Den Einstieg in die gewaltorientierte rechtsextremistische Szene finden viele Jugendliche laut Bericht über die Skinhead-Musik. Mit 80 Konzerten habe der regionale Schwerpunkt in Ostdeutschland gelegen.

Lesen Sie weiter auf Seite 3: Zwischen NPD und Neonazis zeichnet sich eine Annäherung ab

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