Verhandlungen im Tarifstreit
Marburger Bund akzeptiert Vorschlag der Länder

Im Tarifstreit der Klinikärzte ist der Marburger Bund (MB) gewillt, noch in dieser Woche abschließende Verhandlungen mit den Ländern zu führen.

HB FRANKFURT/MAIN. Das teilte MB-Chef Frank Ulrich Montgomery am Montag nach einer dreistündigen Sitzung der Kleinen Tarifkommission der Ärztegewerkschaft in Frankfurt mit. Der mit dem Verhandlungsführer der Länder, Hartmut Möllring (CDU), erarbeitete Vorschlag könne als Grundlage für den Abschluss dienen, sagte Montgomery. „Ich glaube, wir können das Problem auf dieser Basis lösen.“

Der Marburger Bund habe noch Verhandlungsbedarf in zwei Punkten. Diese beträfen den Geltungsbereich des neuen Tarifvertrages und das Gehalt in den ersten beiden Berufsjahren. Für die unteren Gehaltsgruppen wolle die Gewerkschaft 100 Euro im Monat mehr, was sich bundesweit auf 2,4 Millionen Euro summiere.

„Das könnte man in einer Nacht lösen“, sagte Montgomery. Er habe den niedersächsischen Finanzminister Möllring um eine kurzfristige Terminabstimmung gebeten. Dieser müsse sich nun erst mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) abstimmen.

Montgomery zeigte sich zuversichtlich, den seit drei Monaten anhaltenden Konflikt um mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen möglicherweise noch vor dem kommenden Wochenende beenden zu können.

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