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Verkehrsminister Hermann: Stuttgart 21 droht deutliche Verspätung

Nicht nur beim Hauptstadtflughafen, auch beim Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 gibt es Verzögerungen. Statt 2020 könnte sich die Fertigstellung bis 2025 hinauszögern – im besten Fall, meint Landesverkehrsminister Hermann.

Noch viel zu tun: Bahnhof Stuttgart 21 Quelle: dapd
Noch viel zu tun: Bahnhof Stuttgart 21 Quelle: dapd

BerlinDas umstrittene Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 wird sich nach Einschätzung des baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann verzögern. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Bauarbeiten wie geplant Ende 2020 fertig sind, hält Hermann im Gespräch mit der „Stuttgarter Zeitung“ für gering: „Mit etwas Realismus muss man sagen, 2025 wäre das schon extrem optimistisch kalkuliert.“ Riskant sei vor allem, dass Stuttgart 21 nur funktioniere, wenn alles gleichzeitig fertig sei. Der Tiefbahnhof sei ohne Neubaustrecke oder Fildertrasse nicht nutzbar.

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Bekannt ist bereits, dass das Projekt mindestens 1,1 Milliarden Euro über der vereinbarten Kostenobergrenze liegen wird und damit auf 5,62 Milliarden Euro steigt. Hermann machte noch mal deutlich: „Wir sind bereit, über alles zu reden, wir werden aber keinen Euro mehr zahlen.“ Deutsche Bahn, Aufsichtsrat und Eigentümer müssten nun prüfen, ob das Projekt noch wirtschaftlich sei und sie es noch verantworten könnten, Stuttgart 21 trotz der enormen Mehrkosten so weiterzubauen.

  • 19.01.2013, 13:37 UhrMappia-in-BW


    Liebe CDU-Stammwähler...ehm, S21-Befürworter,

    einer Partei blindlinks zu gehorchen hat noch nie die gewünschten Ergebnisse gebracht. Und das Argument, "des hän wir immer scho so g'macht in de letztschde 60 Jahr, deswegen geht es uns so gut" das gilt nicht.
    Auslöffeln müssen wir am Ende die Suppe gemeinsam, also beim nächsten Mal genauer hinschauen, wo das Kreuzchen gesetzt wird.

  • 19.01.2013, 14:36 UhrArnulfKlettPlatz

    Was das Privatunternehmen Deutsche Bahn mit seinem Geld macht kann mir als Württemberger egal sein. Nur leider hat die Wählerschaft der Grünen das mit der Privatwirtschaft, da meist vom Staat durchgefüttert, noch nie so richtig verstanden.

    Da ich es selbst erlebt habe wie in den 70ern die U Bahn am Stuttgarter Hauptbahnhof gebaut wurde, kann ich sicher sagen, dass ein mehr als Fußballfeld großes, bis zu 15 Meter tiefes Loch die Stadt nicht zum erliegen bringt.

  • 19.01.2013, 14:46 UhrGast

    "des hän wir immer scho so g'macht in de letztschde 60 Jahr, deswegen geht es uns so gut"

    Wenn Sie in BW gebürtig sind, bin ich der Kaiser von China. Also bitte nicht als Reingeschmeckter so tun als könne man Schwäbisch.

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