Verkehrspolitik Städte und Gemeinden fordern Pkw-Maut

Die CSU bekommt Unterstützung für ihren Plan einer Pkw-Maut. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund möchte mit den Geldern das marode kommunale Straßennetz ausbessern und fordert von den Einnahmen einen großen Anteil.
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Pkw und Lkw passieren eine Mautbrücke auf der Bundesautobahn 14. Quelle: dpa

Pkw und Lkw passieren eine Mautbrücke auf der Bundesautobahn 14.

(Foto: dpa)

BerlinDer Deutsche Städte- und Gemeindebund (DSTGB) unterstützt die CSU-Forderung nach Einführung einer Pkw-Maut. Die Einnahmen dürften allerdings „nicht in die allgemeinen Haushalte fließen, sondern müssen zur nachhaltigen Verbesserung unseres Straßennetzes genutzt werden“, sagte DStGB-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den „Ruhr Nachrichten“.

Die Kommunen beanspruchen dabei zwei Drittel des möglichen Maut-Aufkommens. „Da das Straßennetz mit einer Gesamtlänge von über 450.000 Kilometern zu mehr als zwei Dritteln kommunales Straßennetz ist, müsste ein entsprechender Anteil zur Finanzierung unserer Straßen vorgesehen werden“, forderte Landsberg. Dies sei eine große Chance, die „teilweise vorhandenen Schlaglochpisten nachhaltig zu sanieren“. Schon jetzt fehlten vier bis fünf Milliarden Euro für die notwendigsten Straßeninstandsetzungsarbeiten. Für die Autofahrer solle die Maut zu keiner zusätzlichen Belastung führen. Es müsse sichergestellt werden, dass im Gegenzug beispielsweise die Kfz-Steuer abgeschafft werde.

  • dpa
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7 Kommentare zu "Verkehrspolitik: Städte und Gemeinden fordern Pkw-Maut"

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  • Was ist das denn schon wieder für ein Humbug? Wenn es eine Maut für die Autofahrer keine Mehrbelastung zur Folge haben soll, erhöhen sich die Einnahmen ja nicht. Im Gegenteil: Die Verwaltungskosten zum Eintreiben der Maut würden insges. den Gewinn reduzieren. Das Prinzip "linke Tasche - rechte Tasche" könnte auch günstiger realisiert werden, indem die Länder die Einnahmen aus der KFz-Steuer direkt an die Kommunen weiter leiten.

  • Es wird nie genug sein. Egal wie sie uns noch abzocken.

  • Also der Bayerische Ministerpräsident und Teile von CDU/CSU haben wider die alten Raubrittermetoden entdeckt, die PKW-Maut.
    Haben diese Nichtskönner eigentlich überlegt, wem die Straßen gehören?
    Sind diese nicht Volkseigentum?
    Ich möchte einen anderen Vorschlag der Politik machen, jeder Liter Luft den sie einatmen und ausatmen, wird mit fünfzig Cent berechnet, jede Luft die sie als verbrauchte mit Schadstoffen versetzt haben, wir ebenfalls berechnet direkt am Auspuff, mit einem EURO, aber nur bei Politikern, wie wäre dieser Vorschlag, liebe Politiker???
    Keine PKW-MAUT.
    Basta/Alternativlos.
    Danke

  • Das städtebauliche Planungsrecht ist Bestandteil der kommunalen Selbstverwaltung. Tag für Tag wird gebaut, aber immer an falscher Stelle. Dies macht viele Wege für den Bürger erforderlich und die müssen unterhalten werden. Das Geld dafür wird an anderer Stelle vertan.

    Es geht auch anders:

    http://www.bps-niedenstein.de/

  • Man sieht, die CSU lässt nicht locker mit ihrer Forderung nach einer Pkw-Maut.
    Eins ist klar: Die Einnahmen sollen in erster Linie zum Stopfen von Haushaltslöchern und nicht für die Verbesserung des Straßennetzes verwendet werden.
    Wir brauchen keine Pkw-Maut! ! !

  • jaja. das thema hatten wir ja. es weckt doch immer begehrlichkeiten, wenn eine neue einnahmequelle geschaffen werden soll. ich würde mal zuerst die schulden abzubauen, bevor ich daran denke, wie ich an schnelles geld kommen würde. aber leider ist dies heutzutage die gängige menthalität. erst schaue ich, wo ich noch geld rauspressen kann, bevor ich selbst mal darüber nachdenke, was ich an ausgaben kürzen könnte. bitte nicht falsch verstehen. personalpolitik ist hier nicht gemeint, sondern unsinige steuerverschwendungen und pseudoprojekte, die einen haufen geld kosten, müssten hier auf den prüfstand.

    grundsätzlich bin ich auch für eine maut, denn wir sind fast das einzige land in europa, welches keine gebühren auf die benutzung der autobahnen für pkw und motorräder verlangt. aber es sollte halt die autofahrer nicht allzu sehr belasten und wirklich für den straßenbau generiert werden, nicht um neue ice-trassen und großkupferte bahnhöfe zu bauen, sondern sinnige projekte fördern. dann gebe ich gerne mal ein paar euro her für die benutzung der a9

  • Diese verblödeten Affen !
    Bald dürfen wir für das Luftholen auch noch bezahlen - womöglich sogar elektronisch überwacht !
    George Orwell wusste was kommt - aber es kommt noch schlimmer !
    Und das Schlimme daran - die Menschen lassen es sich wie Schafe / Leminge alles gefallen.....

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