Verkehrspolitik
Städte und Gemeinden fordern Pkw-Maut

Die CSU bekommt Unterstützung für ihren Plan einer Pkw-Maut. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund möchte mit den Geldern das marode kommunale Straßennetz ausbessern und fordert von den Einnahmen einen großen Anteil.
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BerlinDer Deutsche Städte- und Gemeindebund (DSTGB) unterstützt die CSU-Forderung nach Einführung einer Pkw-Maut. Die Einnahmen dürften allerdings „nicht in die allgemeinen Haushalte fließen, sondern müssen zur nachhaltigen Verbesserung unseres Straßennetzes genutzt werden“, sagte DStGB-Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den „Ruhr Nachrichten“.

Die Kommunen beanspruchen dabei zwei Drittel des möglichen Maut-Aufkommens. „Da das Straßennetz mit einer Gesamtlänge von über 450.000 Kilometern zu mehr als zwei Dritteln kommunales Straßennetz ist, müsste ein entsprechender Anteil zur Finanzierung unserer Straßen vorgesehen werden“, forderte Landsberg. Dies sei eine große Chance, die „teilweise vorhandenen Schlaglochpisten nachhaltig zu sanieren“. Schon jetzt fehlten vier bis fünf Milliarden Euro für die notwendigsten Straßeninstandsetzungsarbeiten. Für die Autofahrer solle die Maut zu keiner zusätzlichen Belastung führen. Es müsse sichergestellt werden, dass im Gegenzug beispielsweise die Kfz-Steuer abgeschafft werde.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Verkehrspolitik: Städte und Gemeinden fordern Pkw-Maut"

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  • Was ist das denn schon wieder für ein Humbug? Wenn es eine Maut für die Autofahrer keine Mehrbelastung zur Folge haben soll, erhöhen sich die Einnahmen ja nicht. Im Gegenteil: Die Verwaltungskosten zum Eintreiben der Maut würden insges. den Gewinn reduzieren. Das Prinzip "linke Tasche - rechte Tasche" könnte auch günstiger realisiert werden, indem die Länder die Einnahmen aus der KFz-Steuer direkt an die Kommunen weiter leiten.

  • Es wird nie genug sein. Egal wie sie uns noch abzocken.

  • Also der Bayerische Ministerpräsident und Teile von CDU/CSU haben wider die alten Raubrittermetoden entdeckt, die PKW-Maut.
    Haben diese Nichtskönner eigentlich überlegt, wem die Straßen gehören?
    Sind diese nicht Volkseigentum?
    Ich möchte einen anderen Vorschlag der Politik machen, jeder Liter Luft den sie einatmen und ausatmen, wird mit fünfzig Cent berechnet, jede Luft die sie als verbrauchte mit Schadstoffen versetzt haben, wir ebenfalls berechnet direkt am Auspuff, mit einem EURO, aber nur bei Politikern, wie wäre dieser Vorschlag, liebe Politiker???
    Keine PKW-MAUT.
    Basta/Alternativlos.
    Danke

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