Verlagerung nach Berlin ist unumgänglich
BKA-Chef will Standort Berlin aufwerten

Das Bundeskriminalamt (BKA) will den Standort Berlin umfangreicher als vorgesehen aufwerten und personell ausgebauen. Das geht aus einer internen Studie des BKA-Präsidenten Jörg Ziercke hervor, die dem Handelsblatt vorliegt.

BERLIN. Sie wird Bundesinnenminister Otto Schily am Samstag vorgelegt. Zwar soll es weiterhin drei Standorte - Wiesbaden, Meckenheim und Berlin - geben, BKA-Präsident Ziercke fordert aber die Verlagerung von zentralen Aufgaben des BKA in die Hauptstadt. Das BKA müsse die Politikberatung intensivieren. Nach dem Terroranschlag in Madrid sei dies "nicht optimal erfüllt" worden.

Eine effektivere Bekämpfung des islamistischen Terrorismus könne das BKA nur in Berlin leisten: "Der unmittelbare Informationszugang in einem Bereich, den ich für die Zukunftsfähigkeit des BKA für besonders bedeutsam halte", so Ziercke, gebiete eine "internationale Ausrichtung des BKA". Damit werde auch eine Verlagerung der BKA-Amtsleistung nach Berlin unumgänglich.

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